Swiss Engineering spricht sich im Bereich der Schweizer Technologie für die neue Maturitäts-Anerkennungsverordnung aus.
Schweizer Technologie
Mehrere Informatikprojekte des Bundes wiesen erhöhte Risiken auf, was den Zeitplan und die Finanzen angehe. (Symbolbild) - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Swiss Engineering reicht Vernehmlassung ein: Ja zur Informatik als Grundlagenfach.
  • Es geht um die Weiterentwicklung der gymnasialen Matura
  • Die Einführung von Informatik darf jedoch keine anderen MINT-Fächer verdrängen.
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«Eine Erhöhung von Abschlüssen in MINT-Studiengängen kann nur durch eine fundierte Grundausbildung erzielt werden. Maturandinnen und Maturanden werden eher einen MINT -Studiengang belegen, wenn sie diese Fächer bereits im Gymnasium besuchen konnten. Und diesen dort auch ein angemessener Stellenwert gegeben wird.»

So lautet ein Auszug aus Swiss Engineering’s eingereichten Antwort zur Bundesrätlichen Vorlage.

Schweizer Technologie: Vorlage unterstützt freie Schulwahl

In der vorliegenden Vorlage ist eine Erhöhung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fächer nicht vorgesehen. Eine höhere Gewichtung dieser Fächer ist jedoch für die naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge von Vorteil.

Dies wäre nur durch die spezifische Wahl oder Abwahl von Grundlagenfächern im Bereich der Schweizer Technologie möglich. Das hätte jedoch zur Folge, dass Hochschulen einen Numerus Clausus einführen würden. Oder aber Aufnahmeprüfungen für den Besuch eines Studiengangs.

Der Berufsverband unterstützt die Vorlage des Bundesrates, weil sie die in der Schweiz tief verankerte freie Schulwahl ermöglicht. Bedingung: die neuen Fächer dürfen auf keinen Fall andere naturwissenschaftlichen oder technischen Ergänzungsfächer ersetzen.

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