Inflation

    Schweizer Inflation im Oktober leicht gefallen auf 0,1 Prozent

    Keystone-SDA
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    Neuchâtel,

    Die Schweiz verzeichnet im Oktober eine unerwartete Senkung der Jahresinflation.

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    Die Oktober-Inflation ist am unteren Ende der Erwartungen ausgefallen. (Symbolbild) - keystone

    Die Jahresinflation in der Schweiz ist im Oktober leicht gesunken. Gegenüber dem Vormonat September sind die Preise im Durchschnitt deutlich zurückgegangen.

    Konkret lag die Jahresteuerung im Oktober bei 0,1 Prozent nach 0,2 Prozent im Monat davor, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

    Damit liegt der Wert wieder gleich hoch wie im Juni, danach war er dreimal in Folge bei +0,2 Prozent. Im Mai war er gar kurzfristig leicht in den negativen Bereich abgerutscht.

    Erwartungen nicht erfüllt

    Die Oktober-Inflation ist damit am unteren Ende der Erwartungen ausgefallen. Von der Nachrichteagentur AWP befragte Experten hatten im Vorfeld mit einem Wert zwischen +0,1 und +0,4 Prozent gerechnet.

    Weiter klar höher liegt die Inflation bei den Inlandgütern. Hier waren die Konsumentenpreise im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,5 Prozent höher.

    Gleichzeitig war die Jahresteuerung bei den Importgütern mit -1,3 Prozent noch deutlicher im Minus als im September (-0,9 %). Die Kerninflation – ohne frische und saisonale Produkte, Energie und Treibstoffe – war im Oktober bei +0,5 Prozent (September +0,7 %).

    Rückgang des Landesindex

    Im Vergleich zum Vormonat sank der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) im Berichtsmonat um 0,3 Prozent auf 107,2 Punkte. Dieser Rückgang ist laut BFS auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf die gesunkenen Preise in der Hotellerie und für Pauschalreisen ins Ausland.

    Ebenfalls gesunken sind die Preise für die Miete von privaten Verkehrsmitteln. Demgegenüber stiegen die Preise für Bekleidung und Schuhe an, ebenso wie jene für Unterhalt und Hauswartung.

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    Kommentare

    User #6539 (nicht angemeldet)

    stagniert ist das richtige wort

    User #5335 (nicht angemeldet)

    Die Armut ist riesig in der Schweiz sehr viele konnen fast die Krankenkasse nicht mehr bezahlen und das mit Vergünstigungen? Und 20% geht aus Geldnot nicht in Behandlung das sind erkrankte ?

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