Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus

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    In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes aus.

    Zollbeamte betreten bei einer Razzia gegen Schwarzarbeit eine Baustelle.
    Zollbeamte betreten bei einer Razzia gegen Schwarzarbeit eine Baustelle. - Dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schwarzarbeit macht in Italien 12,4 Prozent des BIP aus.
    • Gegenüber den Vorjahren ist der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP in Italien gesunken.

    In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Grossteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.

    Für die übrigen 18 Milliarden Euro sind den Istat-Zahlen zufolge illegalle Aktivitäten verantwortlich - darunter 12,6 Milliarden Euro durch Drogenhandel und 3,7 Milliarden Euro durch Prostitution.

    Gegenüber den Vorjahren ist der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP in Italien gesunken: 2015 lag er bei 12,6 Prozent und 2014 bei 13,1 Prozent. In Deutschland macht die Schattenwirtschaft nach Schätzung von Experten etwa ein Zehntel des offiziellen Bruttoinlandsprodukts aus.

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