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    Ryanair-Chef sieht Ende der Zehn-Euro-Tickets gekommen

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    Grossbritannien,

    Michael O'Leary, Chef der Billigfluglinie Ryanair, sieht das Ende der Zehn-Euro-Tickets gekommen. Grund dafür sind die hohen Energiepreise.

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    Ryanair-Chef O'Leary im Juni. (Archivbild) - BELGA/AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Billigtickets sollen künftig nicht mehr angeboten werden, sagt der Ryanair-Chef.
    • Grund dafür seien die gestiegenen Ölpreise.

    Der Chef der irischen Billigairline Ryanair hat das Ende der Billigtickets eingeläutet: Er glaube nicht, dass es künftig noch Zehn-Euro-Tickets für Flüge geben werde, sagte Michael O'Leary am Donnerstag in der BBC. O'Leary verweist auf hohe Energiepreise.

    «Unsere wirklich günstigen Tarife, die Ein-Euro-Tarife, die 0,99-Euro-Tarife und sogar die 9,99-Euro-Tarife, ich glaube, die werden Sie in den kommenden Jahren nicht sehen.»

    Grund seien die seit der Ukraine-Invasion nochmals gestiegenen Ölpreise, führte der Airline-Chef aus. Im Verlauf der kommenden fünf Jahre könnten die durchschnittlichen Ticketpreise von derzeit 40 Euro auf rund 50 Euro ansteigen, prognostizierte O'Leary. Er glaube aber dennoch nicht, dass die Menschen dann weniger fliegen werden.

    Zusatzkosten für Gepäck

    Ryanair und andere Billiganbieter wie Easyjet hatten sich in den vergangenen 20 Jahren gegenseitig mit günstigen Flugreisen unterboten. Salonfähig wurde dabei etwa der Wochenendtrip zu nahegelegenen Städtezielen. Jonglieren konnten die Airlines dabei mit einer Reihe von Zusatzkosten etwa für Gepäck und Boarding-Zeiten.

    ryanair
    Ryanair hatte im vergangenen Jahr seine Preise deutlich senken müssen, um seine Flugzeuge zu füllen. (Archivbild) - afp

    Die derzeit hohen Energiepreise belasten nun nicht nur die Airlines, sondern auch die Haushalte. Die hohe Inflation führt zunehmend zu Arbeitskämpfen und hohen Lohnforderungen, die auch den Flugverkehr und insbesondere die Flughäfen betreffen.

    Hinzu kommt der Fachkräftemangel, der ebenfalls die europäische Luftfahrtbranche beherrscht. O'Leary machte im Interview mit der BBC am Donnerstag auch den Brexit dafür verantwortlich. Dieser sei ein «Desaster» für die Arbeitnehmerfreizügigkeit gewesen.

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