Russell Brand erlebt Knast-Start mit Kot-Protest
Russell Brand sitzt nach dem Schuldspruch im Londoner Gefängnis Wandsworth in Isolation. Seine Ankunft fiel offenbar mit einem Kot-Protest zusammen.

Das Wichtigste in Kürze
- Russell Brand sitzt nach dem Schuldspruch im Londoner Gefängnis Wandsworth in Isolation.
- Laut «Daily Mail» fiel Brands Ankunft mit dem Kot-Protest eines Insassen zusammen.
- Das Strafmass gegen Russell Brand soll am Montag verkündet werden.
Der ehemalige Comedian Russell Brand (51) sitzt seit Donnerstag im Londoner Gefängnis Wandsworth. Ein Gericht in London hatte ihn wegen Vergewaltigung und drei sexueller Übergriffe schuldig gesprochen. Seine erste Nacht hinter Gittern verbrachte er laut «Daily Mail» in Einzelhaft.
Die Geschworenen hatten Brand in vier von sieben Anklagepunkten schuldig gesprochen. In drei weiteren Punkten wurde er freigesprochen. Der 51-Jährige hat die Vorwürfe stets bestritten. Eine Freilassung auf Kaution lehnte das Gericht ab.
Kot-Protest bei der Ankunft
Brands Ankunft in Wandsworth fiel laut «Daily Mail» mit einem sogenannten «Dirty Protest» zusammen. Dabei schmiert oder wirft ein Häftling absichtlich Kot oder Urin in der Zelle herum. Der Geruch sei in dem Trakt dann besonders schlimm, schreibt die Zeitung.
Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der Protest gegen Brand gerichtet war oder dass er daran beteiligt war. Die Gefängnisbehörden haben die Angaben bisher nicht bestätigt.

Russell Brand ist demnach in der «Care and Separation Unit» untergebracht. Die Abteilung gilt als einer der härtesten Bereiche des Gefängnisses und liegt grösstenteils unter der Erde. Die Häftlinge verbringen dort den Grossteil des Tages in der Zelle. Bildungsangebote und soziale Kontakte sind kaum vorhanden.
So lief die Aufnahme von Russell Brand im Knast
Laut «Daily Star» soll Russell Brand wegen seiner Bekanntheit von den anderen Häftlingen getrennt bleiben. Britische Medien berichten ausserdem, er habe unter Mithäftlingen bereits einen Spitznamen: «Russell from the Block».
Wie die «Daily Mail» schreibt, durchlief Brand das übliche Aufnahmeverfahren. Er wurde ärztlich untersucht, durchsucht, fotografiert und nahm Fingerabdrücke ab. Anzug und Stiefel wurden eingelagert.

Dafür bekam er Gefängniskleidung, darunter Jogginghosen, T-Shirts und Pullover. Weil er erst nach der Essensausgabe eintraf, gab es in der Zelle ein einfaches Lunchpaket.
Strafmass am Montag
Wie lange Brand ins Gefängnis muss, soll am Montag bekannt werden. Bis dahin bleibt er laut «Daily Star» wohl in der Abteilung. Danach könnten die Behörden versuchen, ihn in ein anderes Gefängnis zu verlegen. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf die «Daily Mail».

















