Freitag, der 13. – berechtigter Aberglaube oder nur Mythos?
Schwarze Katze, Scherben oder Kaminfeger: Punkto Glück & Pech kennt die Fantasie kaum Grenzen. Hat der berüchtigte Freitag, der 13., wirklich Einfluss darauf?

Das Wichtigste in Kürze
- Schweizer Daten zeigen: An Freitagen, dem 13., gab es weniger Unfälle als im Schnitt.
- Beim Roulette hat die 13 dieselbe Trefferchance wie jede andere Zahl.
- Aberglaube beeinflusst weder Spielregeln noch Gewinnwahrscheinlichkeiten.
Es gibt Tage, an denen einfach alles schief geht. Der Kaffee landet auf dem Hemd, der Zug fährt einem vor der Nase weg – und nach dem morgendlichen Aufstarten des PCs will partout nichts klappen. Fällt so ein Tag dann noch auf einen Freitag, den 13., scheint der «Schuldige» schnell gefunden. Doch nur bei uns: In Spanien und Griechenland zum Beispiel gilt Dienstag, der 13., als Pechsträhnentag und das Pendant in Italien ist Freitag, der 17. Für alle gleich bleibt der Trost, dass diese Tageskonstellationen maximal 3x, im besten Fall gar nur 1x pro Jahr anzutreffen sind!
Pechzahl – oder doch Glückszahl?
Kaum eine andere Zahl bei uns besitzt einen so schlechten Ruf wie die 13. Eine verbreitete Erklärung führt den Aberglauben auf das letzte Abendmahl zurück: Jesus sass mit seinen zwölf Aposteln am Tisch – darunter Judas, der ihn später verriet. Auch in der nordischen Mythologie taucht die verhängnisvolle 13 auf: Loki soll als ungebetener 13. Gast bei einem Fest der Götter erschienen sein. Doch Zahlen sind Ansichtssache:
Der schlechte Ruf der 13 geht so weit, dass sie mancherorts kurzerhand aus dem Alltag verbannt wird. In vielen Hotels beispielsweise sucht man vergeblich ein Zimmer mit der Nummer 13 und in vielen Hochhäusern fährt der Lift vom 12. direkt in den 14. Stock. Einige Airlines verzichten zudem bei der Sitzplatznummerierung in ihren Fliegern auf eine Reihe 13. Offenbar gilt also: Was nicht existiert, kann auch kein Pech bringen! Während viele Menschen die 13 meiden, betrachten andere sie als persönliche Glückszahl – und setzen beispielsweise beim Roulette gerade deshalb besonders gerne auf sie – dort liegt die 13 selbstbewusst zwischen 12 und 14 und wartet darauf, dass sich jemand von ihrem zweifelhaften Ruf nicht abschrecken lässt.
Wird Freitag, der 13. wirklich seinem Ruf gerecht?
Auch ausserhalb des Casinos spricht wenig dafür. Eine Analyse von Schweizer Unfalldaten kam sogar zu einem überraschenden Ergebnis: Die Freitage, die zwischen 2020 und 2024 auf einen 13. fielen, wiesen eine tiefere Unfallrate auf als durchschnittliche Freitage!

Wer dem Freitag, dem 13., trotzdem nicht ganz über den Weg traut, kann natürlich zu einer sicheren und einfachen Strategie greifen: zuhause bleiben! Wer es sich auf dem Sofa gemütlich macht und im Online Casino spielt, läuft nicht Gefahr, unterwegs unter einer Leiter durchzugehen, einer schwarzen Katze zu begegnen oder sich über andere Verkehrsteilnehmer zu ärgern.
Die 13 beim Roulette: Pech oder Glück gehabt?
Im Casino bekommt der Aberglauben eine besondere Pointe. Denn ausgerechnet dort, wo Glück und Pech zum Spiel gehören, ist die 13 eine Zahl wie jede andere. Beim europäischen Roulette stehen 37 Zahlen von 0 bis 36 zur Auswahl. Wer auf eine einzelne Zahl setzt, hat mit der 13 dieselbe Trefferwahrscheinlichkeit wie mit der 7, 17 oder 32. Die Roulettekugel weiss schliesslich nicht, welcher Wochentag gerade ist. Auch Slots lassen sich von Kalenderdaten nicht beeindrucken. Freitag, der 13., verändert weder die Funktionsweise eines Spiels noch macht er bestimmte Symbole plötzlich glücklicher oder unglücklicher.
Für die Online-Casino-Welt ist Freitag, der 13. deshalb ein perfekter Anlass, mit Glück, Pech und unseren kleinen abergläubischen Ritualen zu spielen. Ob Roulette, Blackjack oder Slots: Die Spielregeln und Wahrscheinlichkeiten bleiben dieselben – egal, was im Kalender steht. Wer also am Freitag, dem 13., ausgerechnet die 13 beim Roulette ins Visier nimmt, darf vorher selbstverständlich dreimal auf Holz klopfen oder die Glückssocken anziehen. Ob das die Gewinnchance tatsächlich verbessert, ist schwer zu sagen. Aber ein bisschen Aberglaube gehört für manche schliesslich zum Spiel dazu.






