Pharmafirmen in den USA müssen in TV-Spots künftig Preise für Medikamente nennen

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    USA,

    Pharmafirmen in den USA müssen künftig in der Fernsehwerbung für ihre Produkte auch den Preis nennen.

    TV-Zuschauer mit Fernbedienung
    TV-Zuschauer mit Fernbedienung - dpa/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Teil der Bemühungen um Senkung der Preise.

    US-Präsident Donald Trump nannte die neue Vorschrift, die in 60 Tagen in Kraft tritt, «historisch». Sie ist Teil der Bemühungen der US-Regierung, verschreibungspflichtige Medikamente zu vergünstigen - in den Nachbarländern Kanada und Mexiko sind zahlreiche Arzneimittel deutlich billiger als in den USA.

    Der Preis eines Medikaments muss demnach am Ende eines Werbespots gezeigt oder genannt werden - wie der Hinweis auf mögliche Nebenwirkungen. Die Vorschrift gilt für Arzneien, die mehr als 35 Dollar (rund 31 Euro) für eine Behandlung oder für einen Monat kosten. «Amerikanische Patienten haben das Recht, den Preis der Behandlung zu kennen, die sie bekommen», erklärte Gesundheitsminister Alex Azar.

    Werbung für Arzneimittel ist in den USA häufig - und zwar nicht nur für Mittel gegen Kopfschmerzen oder Schnupfen, sondern auch gegen komplexere Krankheiten. Der Preis für die zehn am stärksten beworbenen Medikamente liegt zwischen 488 und knapp 17.000 Dollar pro Monat.

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