Mammut

    Outdoormarke Mammut erhält neuen Besitzer aus China

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die Schweizer Outdoormarke Mammut wechselt den Besitzer. Die Beteiligungsgesellschaft Jacobs Capital verkauft das Unternehmen mit Sitz im Aargau an einen chinesischen Investor. Der Sitz von Mammut bleibt in der Schweiz.

    Mammut sports group
    Mammut hat eine neue Besitzerin. - Keystone

    Zu finanziellen Details der Transaktion wurden in einer Medienmitteilung vom Donnerstag keine Angaben gemacht. Mit dem Eigentümerwechsel soll bei Mammut demnach aber eine nächste Wachstumsphase eingeläutet werden.

    CPE will dabei mit dem bestehenden Management das Wachstum besonders in China und im asiatisch-pazifischen Raum vorantreiben, wie es hiess. Im Fokus stünden Produktinnovation, die Anpassung des Angebots an lokale Märkte, die Erweiterung der Vertriebskanäle sowie die Optimierung der Lieferkette.

    CPE vereint nach eigenen Angaben Kapital in Höhe von über 150 Milliarden Renminbi (rund 18 Milliarden Franken), das von rund 200 Investoren stammt. In der Schweiz ist die Beteiligungsgesellschaft bisher nicht in Erscheinung getreten.

    In ihrer Mitteilung weist Jacobs Capital auf die erfolgreiche Restrukturierung hin, welche Mammut durchlaufen hat, seit das Unternehmen in 2021 in ihren Besitz kam. So sei Mammut stark gewachsen und mittlerweile stamme über die Hälfte des Umsatzes von ausserhalb Europas. Und auch die Profitabilität habe sich in den letzten Jahren verdoppelt.

    Zuvor gehörte Mammut lange zum an der Schweizer Börse kotierten Mischkonzern Conzzetta, von dem schliesslich die auf die Blechbearbeitung spezialisierte Bystronic übrig blieb. Die 1862 gegründete Marke Mammut ist laut den Angaben derzeit in rund 51 Ländern tätig und beschäftigt circa 900 Mitarbeitende.

    Auch nach dem Verkauf an einen chinesischen Besitzer dürfte sich die Outdoorkleidermarke stark an ihrer Schweizer Tradition orientieren. Gemäss Mitteilung bleibt der Hauptsitz mit den zentralen Bereichen Innovation, Design und Entwicklung bleibt im aargauischen Seon.

    Und Firmenchef Heiko Schäfer und sein Team bleibe den Schweizer Wurzeln, der technischen Leistungsfähigkeit, Produktqualität, Nachhaltigkeit und der tiefen Verbundenheit zur Bergsport-Community verpflichtet, hiess es weiter.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #7946 (nicht angemeldet)

    Eine weitere traditionelle Marke die dem Profit dann geopfert wird. Schöne Sprüche des CEO hin oder her. 300-400 Fränkige Bergfinken Made in Bangladesch oder so. Das Prinzip kennen wir doch schon von ON, teuer verkaufter Asien Schrott. Da lob ich mir z.B. die Marke Lowa wenigstens Made in EU und sogar in BRD!

    User #6332 (nicht angemeldet)

    ..wieso problematisch? - Made in CHina...! - Danke, Onkel Ueli...!

    Weiterlesen

    Gymi
    103 Interaktionen
    Expats
    SRF
    SRF löscht Clips

    MEHR MAMMUT

    Letzte Generation
    9 Interaktionen
    Sachbeschädigung
    Backenzahn eines Mammuts
    Backenzahn
    Mammut-Stosszahn Bauarbeiten Muttenz gefunden
    2 Interaktionen
    Muttenz
    Mammut
    3 Interaktionen
    Eiszeit-Fund

    MEHR AUS STADT BERN

    frau schreibt Prüfung
    1 Interaktionen
    Bern
    fcz
    7 Interaktionen
    Tätlichkeit gegen YB
    Feuerpferde Tobias Sennhauser
    13 Interaktionen
    «Keine Feuerpferde»
    Tatjana Rothenbühler, Direktorin GastroBern.
    GastroBern-Direktorin