Die Elektronikhandelsholding Ceconomy mit ihren Ketten Media Markt und Saturn hat im Geschäftsjahr 2020/21 trotz der Filial-Schliessungen in der Corona-Krise den Umsatz gesteigert. Der bereinigte operative Ertrag (Ebit) lag auf dem Niveau des Vorjahres von 236 Millionen Euro. Ceconomy blickt nun optimistisch auf das wichtige Weihnachtsgeschäft.
Ein Schild mit den Schriftzügen von Media Markt und Saturn vor der Firmenzentrale im bayerischen Ingolstadt. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild
Ein Schild mit den Schriftzügen von Media Markt und Saturn vor der Firmenzentrale im bayerischen Ingolstadt. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Düsseldorfer Holding schraubte dank eines florierenden Online-Geschäfts die Erlöse um 2,5 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro in die Höhe, wie sie am Dienstag mitteilte.

Der Online-Umsatz wuchs dabei um 64,9 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro.

«Wir konnten unseren Umsatz über das Niveau vor der Pandemie steigern, obwohl die Covid-19-Einschränkungen insbesondere in Deutschland viel gravierender waren als im Jahr zuvor», sagte der seit Anfang August amtierende neue Chef Karsten Wildberger. Trotz möglicher Unsicherheiten bei den Lieferketten blicke die Holding optimistisch auf das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft.

Ceconomy hatte im August wieder eine Prognose gewagt und damals einen leichten bis moderaten Anstieg des währungsbereinigten Gesamtumsatzes gegenüber dem Vorjahr angekündigt, als 20,8 Milliarden Euro verbucht wurden. Beim bereinigten operativen Ertrag (Ebit) stellte die Holding zwischen 210 und 250 Millionen Euro in Aussicht.

Media Markt und Saturn stecken im Umbau. Ceconomy hat den Abbau von 3500 Stellen angekündigt. Im Heimmarkt Deutschland allein sollen nach früheren Ankündigungen rund 1000 Arbeitsplätze wegfallen. Zugleich soll das Online-Geschäft ausgebaut und besser mit den Filialen verzahnt werden. Ceconomy will zudem die Media-Saturn-Holding komplett übernehmen - diese Transaktion war aber nach Klagen von Aktionären ins Stocken geraten.

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