Krieg

Ölpreise sinken nach Verlängerung der Waffenruhe leicht

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

Die Preise von Öl geben leicht nach, nachdem Trump die Waffenruhe mit dem Iran verlängert hat. Doch Experten sehen keine echte Entspannung.

öl
Die Preise von Öl reagieren mit leichten Verlusten nach Verlängerung der Waffenruhe. (Symbolbild) - keystone

Die Preise von Öl haben am Mittwoch ihren deutlichen Anstieg vom Vortag gestoppt und sind leicht gesunken, wie «Cash» berichtet. Ein Barrel Brent kostete zuletzt rund 98,12 US-Dollar (etwa 76,62 Franken) – knapp ein halbes Prozent weniger als am Vortag.

Auch die US-Sorte WTI verbilligte sich leicht mit einem Preis von zuletzt 89,27 Dollar (etwa 69,71 Franken) pro Barrel. Damit bleiben die Rohölpreise auf einem historisch hohen Niveau.

Erwartest du steigende Ölpreise in den kommenden Wochen?

Der Iran-Krieg bleibt der bestimmende Faktor am Ölmarkt. US-Präsident Donald Trump hatte laut dem «Tagesspiegel» auf Bitten Pakistans die Waffenruhe mit dem Iran auf unbestimmte Zeit verlängert.

Festgefahrene Verhandlungen belasten den Markt

Eine Reise von Vizepräsident JD Vance nach Pakistan zur zweiten Verhandlungsrunde wurde allerdings abgesagt. Teheran hatte laut «Cash» eine Teilnahme an den Gesprächen abgelehnt – der Kern des Streits bleibt die US-Seeblockade iranischer Häfen.

Analysten der Dekabank kommentierten gegenüber «Cash», die Lage sei «somit festgefahren». Eine echte Deeskalation ist damit vorerst nicht in Sicht.

Unterdessen sind in der Strasse von Hormus erneut Frachter unter Beschuss geraten. Der «Tagesspiegel» berichtet, die britische Seefahrtsbehörde UKMTO habe am Mittwoch Meldungen über mehrere Zwischenfälle mit beschossenen Containerschiffen erhalten.

Strasse von Hormus zentral für Transport von Öl

Die Strasse von Hormus ist für den globalen Energiehandel zentral. «ZDFheute» berichtet, rund 21 Millionen Barrel Öl werden täglich durch die Meerenge transportiert – rund 20 Prozent der weltweiten Versorgung.

Hormus öl
Rund 21 Millionen Barrel Öl werden pro Tag durch die Strasse von Hormus transportiert. - keystone

Fondsmanagerin Vivian Lin Thurston von William Blair sagte gegenüber «Cash», «der erste Schock des Krieges ist vermutlich überstanden».

Ihrer Einschätzung nach sei der Markt mittlerweile in eine Phase der Unsicherheit mit wechselnden Kursbewegungen eingetreten.

Kommentare

User #3125 (nicht angemeldet)

In der Schweiz nicht!!

User #6219 (nicht angemeldet)

Alles wird teurer nur der Lohn bleibt gleich.

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