Ölpreise geben weiter nach

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    Grösseres Angebot, aber geringere Nachfrage: Die Ölpreise sind zu Beginn der Woche unter Druck geraten.

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    Öl-Förderung. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Ölpreise sind am Dienstag erneut tiefer als am Vortag.
    • Die Kombination aus steigendem Angebot und geringerer Nachfrage drückt den Wert.

    Die Ölpreise sind nach dem Kursrutsch zu Wochenbeginn etwas weiter unter Druck geraten. Ein Barrel, das sind 159 Liter, der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Dienstag 94,11 US-Dollar. Das waren 99 Cent weniger als am Vortag.

    Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung fiel um 74 Cent auf 88,67 Dollar. Weiterhin drückt die Aussicht auf ein steigendes Angebot bei zugleich geringerer Nachfrage auf die Kurse.

    Abkommen mit dem Iran könnte Rohöl-Angebot steigern

    Zuletzt hatten schwache Konjunkturdaten aus China sowie die sehr stark gesunkene Stimmung in den Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York die Sorge geschürt, dass sich das globale Wirtschaftswachstum abschwächen könnte. Rohöl gilt als Schmiermittel der Weltwirtschaft.

    Das Angebot an Rohöl könnte steigen, wenn das Atomabkommen mit dem Iran wiederbelebt wird und Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden. Der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell hatte zuletzt betont, dass der Text für das Abkommen bereits stehe. Laut Irans Aussenminister Hussein Amirabdollahian gibt es aber noch Punkte, die diskutiert werden müssten. Darüber hinaus fördert Libyen bereits mehr Öl.

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