Die Ölpreise sind wieder gesunken. Am Freitagmorgen kostete ein Brent-Barrel 47 Cent weniger als noch am Donnerstag.
Brent
Es wird nach Öl gebohrt. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Freitag sind die Ölpreise gesunken.
  • Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung.

Die Ölpreise sind am Freitag gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 111,57 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,36 Dollar auf 110,85 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung, nachdem die Ölpreise am Donnerstagabend mit einer allgemeinen Aufhellung der Stimmung an den Finanzmärkten noch deutlich gestiegen waren. Im Verlauf der Woche sind die Ölpreise deutlich geschwankt.

Zeitweise hat eine trübe Stimmung an den Finanzmärkten die Notierungen für Rohöl kräftig nach unten gedrückt. Generell stützt aber ein weltweit knappes Angebot die Nachfrage nach Rohöl und sorgte für Preissprünge am Ölmarkt. Hier spielen vor allem die harten Sanktionen der westlichen Industriestaaten gegen Russland wegen des Kriegs in der Ukraine eine Rolle.

Auch wenn ein Embargo von russischem Erdöl seitens der Europäischen Union wegen des Widerstands einiger Mitgliedsländer der EU weiter auf sich warten lässt, hat sich Brent-Öl aus der Nordsee seit Beginn des Jahres um mehr als 40 Prozent verteuert.

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