Die Ölförderallianz Opec+ hat ihre Produktion wie vermutet ausgeweitet. Ab Februar wollen sie täglich weitere 400'000 Barrel Öl fördern.
Eine Pumpe arbeitet in einem Ölfeld. Foto: Jacob Ford/Odessa American/AP/dpa/Archivbild
Eine Pumpe arbeitet in einem Ölfeld. Foto: Jacob Ford/Odessa American/AP/dpa/Archivbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie geplant wird der Ölverband Opec+ ihre Fördermenge erhöhen.
  • Pro Tag sollen zusätzliche 400'000 Barrel Öl gefördert werden.
  • Die Allianz denkt nicht, dass Omikron schwerwiegende wirtschaftliche Folgen haben wird.

Die Ölstaaten der Allianz Opec+ erhöhen nach Angaben der russischen Agentur Interfax wie geplant ihre Fördermenge. Im Februar sollen den Angaben zufolge zusätzlich 400'000 Barrel (je 159 Liter) am Tag gefördert werden. Darauf hätten sich die Vertreter aus den 23 Staaten des Verbunds am Dienstag bei einer Onlinekonferenz geeinigt.

Die Omikron-Variante des Coronavirus werden keine gravierende weltwirtschaftliche Folgen haben. Das glaubt die von Saudi-Arabien und Russland angeführte Allianz nach eigener Einschätzung.

Mit der Ausweitung der Rohölmenge nähert sich die Gruppe wieder der Förderung vor dem Ausbruch der Pandemie an. Die Opec+ liefert rund 45 Prozent des Weltmarktbedarfs an Rohöl.

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