Vor dem Treffen des Ölverbunds Opec+ sind die Ölpreise kaum gestiegen. Marktbeobachter meinen, die Anleger hätten sich nun vor der Konferenz zurückgehalten.
Eine Pumpe arbeitet in einem Ölfeld. Foto: Jacob Ford/Odessa American/AP/dpa/Archivbild
Eine Pumpe arbeitet in einem Ölfeld. Foto: Jacob Ford/Odessa American/AP/dpa/Archivbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ölpreise haben sich vor dem Treffen des Ölverbunds Opec+ kaum verändert.
  • Marktbeobachter meinen, die Anleger hätten sich vor dem Treffen noch zurückgehalten.
  • Die Förderpolitik des Verbunds aus 23 Staaten wird wohl wie gehabt fortgeführt.

Die Ölpreise haben sich am Dienstag vor einem Treffen des Ölverbunds Opec+ wenig verändert. Am Morgen legten die Notierungen etwas zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 79,14 US-Dollar.

Das waren 16 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um zehn Cent auf 76,18 Dollar.

Zurückhaltung der Anleger

Die Anleger hätten sich vor einem Treffen des Ölverbunds Opec+ zurückgehalten, hiess es von Marktbeobachtern. Bei dem Treffen haben sich die Mitglieder des Kartells gemeinsam mit verbündeten Ölstaaten zusammengeschlossen. Wahrscheinlich wird der von Saudi-Arabien und Russland dominierte Verbund aus 23 Staaten seine Förderpolitik fortsetzen. Demnach sollte im Tagesverlauf eine erneute Anhebung der Fördermenge um 400'000 Barrel pro Tag beschlossen werden.

Ein Expertengremium hat am Montag die Prognose für den Überschuss an Rohöl für den Anfang des Jahres gesenkt. Dieses Treffen diente der Vorbereitung der Konferenz der Staaten der Opec+. Die Fachleute der Opec+ gehen davon aus, dass das Angebot im ersten Quartal schwächer wachsen dürfte als bisher gedacht.

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