Nvidia treibt Grafikkarten-Preise stark in die Höhe
Nvidia und AMD erhöhen die Preise ihrer Grafikkarten wegen massiver KI-Nachfrage nach Speicherchips, was zu einem Druck auf Hardwaremärkte führen kann.

Nvidia und AMD passen Grafikkarten-Preise ab Jahresbeginn 2026 deutlich nach oben an. Der Hauptgrund liegt in explodierenden Kosten für Hochleistungs-DRAM-Chips durch den KI-Boom, berichtet «IT Boltwise».
Erste Steigerungen erreichen 10 bis 15 Prozent bei High-End-Modellen wie RTX 50-Serien in Asien. KI-Beschleuniger wie H200, B200 und Derivate leiden laut dem Branchenportal «Aijiwei» besonders unter Preisanpassungen, ebenso Konsumerprodukte bis zur RTX 5090.
Die KI-Industrie verschlingt grosse Mengen an GDDR6X- und GDDR7-Speicher für Rechenzentren. Dadurch machen Speicher nun bis zu 40 Prozent der Produktionskosten für Grafikprozessoren (GPU) aus.
RTX 5090 von Nvidia leidet besonders unter Speichermangel
AMD hat Partner bereits über 10-prozentige Erhöhungen zum 1. Januar informiert. Nvidia folgt im Februar mit ähnlichen Schritten, teilt «Hardwareinside» mit.
Modelle wie Nvidias RTX 5090 leiden besonders unter Speichermangel. Auch AMD Radeon RX 8000-Serien werden teurer, bemerkt «GameStar» zu den Markteffekten.

Branchenexperten erwarten langfristigen Preisdruck durch anhaltende KI-Expansion. High-End-Modelle von für Gaming und Profis bleiben am stärksten betroffen, heisst es weiter.












