AMD und Meta vereinbaren milliardenschweren Chip-Deal
Mit einem Chips-für-Aktien-Deal ermöglicht AMD Meta den Erwerb von bis zu 160 Millionen Aktien. Je Aktie fallen lediglich 0.01 US-Dollar an.

AMD lanciert eine beispiellose Offensive gegen Marktführer Nvidia. Der Chipkonzern schliesst mit Meta einen Deal über sechs Gigawatt Rechenkapazität.
Diese Energiemenge könnte theoretisch fünf Millionen Haushalte versorgen, berichtet «Wallstreet Online». Die Finanzstruktur des Vertrags überrascht die Branche komplett.
Meta erhält leistungsbasierte Optionsscheine auf bis zu 160 Millionen AMD-Aktien. Der symbolische Ausübungspreis beträgt lediglich 0.01 US-Dollar pro Aktie.
AMD stellt Milliarden-Bestellungen als Bedingung
Die Zuteilung der Anteile erfolgt allerdings an strikte Bedingungen geknüpft. Meta muss sukzessive weitere Milliarden-Bestellungen aufgeben und bestimmte Kursziele erreichen.
Damit könnte sich Meta perspektivisch bis zu zehn Prozent am Chipunternehmen sichern, schreibt «Wallstreet Online».
Die ersten Chip-Lieferungen sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten. Der Chipkonzern setzt auf massgeschneiderte MI450-Chips speziell für Metas KI-Anforderungen, so «Der Aktionär».
Diversifizierung gegen Nvidia-Monopol
Meta verfolgt eine dreigleisige Hardware-Strategie für seine KI-Infrastruktur, berichtet «Wallstreet Online». Nvidia bleibt für High-End-Training unverzichtbar, während eigene Chips intern entwickelt werden.

Der Chipkonzern soll künftig den täglichen Betrieb der KI-Modelle für Milliarden Nutzer stemmen. Die Investitionsausgaben von Meta könnten 2026 auf bis zu 135 Milliarden Dollar klettern.
Die AMD-Aktie reagierte mit einem Kurssprung von fast neun Prozent auf den Deal. Meta verzeichnete ebenfalls einen leichten Kursanstieg, wie «finanzen.net» berichtet.












