Novartis

    Novartis: Zulassungsantrag für Augenmittel Beovu wurde angenommen

    Anna-Lena Burkard
    Anna-Lena Burkard

    Basel,

    Das Augenmittel Beovu von Novartis soll bei diabetischem Makulaödem helfen. Dessen Zulassungsantrag wurde nun von der FDA, EMA und PMDA angenommen.

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    Novartis. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Zulassungsantrag von Novartis wurde von der FDA, EMA und PMDA angenommen.
    • Es geht dabei um das Mittel Beovu zur Behandlung des diabetischen Makulaödems (DME).
    • DME ist die Hauptursache für die Erblindung bei Erwachsenen in Industrieländern.

    Wichtiger Schritt für Novartis: Der Zulassungsantrag für ihr Augenmittel wurde von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) angenommen. Zum selben Entscheid kommt die Europäische Arzneitmittelagentur (EMA). Auch die japanische Behörde für Arzneimittel und Medizinprodukte (PMDA) hat zum Antrag für Beove zugesagt.

    Konkret geht es um ein Mittel zur Behandlung des diabetischen Makulaödems (DME).

    Novartis teilte am Mittwoch mit, dass der Zulassungsentscheid für Beovu bei DME für Mitte 2022 in den USA erwartet werde. Zur selben Zeit sei auch mit einem Entscheid in Europa zu rechnen.

    Novartis: DME ist Hauptursache für Erblindung bei Erwachsenen in Industrieländern

    Wird das Mittel im nächsten Jahr angenommen, wäre DME die zweite Indikation für Beovu. Gemäss AWP sei Beovu zuvor für feuchte altersbedingte Makuladegeneration zugelassen worden. Dies im Oktober 2019 in den USA und im Februar 2020 in Europa.

    Wie Novartis ausführt, handelt es sich bei DME um die Hauptursache für die Erblindung bei Erwachsenen in den Industrieländern. Davon betroffen sind 12 Prozent der Menschen mit Typ-1-Diabetes und 28 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes.

    Demnach kann ein konstant hoher Blutzucker zur Schädigung kleiner Blutgefässe im Auge führen. Dadurch tritt Flüssigkeit aus.

    Wie AWP weiter ausführt, gäbe die Novartis-Aktie im Schweizer Geschäft gegenwärtig um 0,36 Prozent auf 76,29 Prozent nach.

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