Nominallöhne sind 2026 laut erster Schätzung leicht gestiegen
Die Arbeitnehmenden in der Schweiz haben dieses Jahr im Schnitt eine leichte Lohnerhöhung erhalten. Diese wird voraussichtlich aber von der Teuerung aufgefressen, sodass unter dem Strich nicht mehr Geld im Portemonnaie übrig bleibt.

Die Nominallöhne sind im Jahr 2026 laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) um 0,4 Prozent gestiegen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das BFS schätzt die Daten auf Basis von kumulierten Lohndaten.
Bei der aktuellen Zahl handelt es sich um eine erste Schätzung nach dem ersten Halbjahr. Der Wert kann sich bei den weiteren Schätzungen noch ändern.
Ökonomen sagen gleichzeitig für das laufende Jahr eine Inflation von 0,4 bis 0,8 Prozent voraus. Somit zeichnet sich ab, dass die Löhne real stagnieren oder sogar sinken dürften – also unter Einbezug der Teuerung. Dies bestimmt die effektive Kaufkraft.
Im Jahr 2025 sind die Nominallöhne um 1,8 Prozent gestiegen. Unter Einbezug der Jahresteuerung von 0,2 Prozent stiegen die Reallöhne um 1,6 Prozent. Bereits im Vorjahr hatte es eine Lohnsteigerung gegeben.










