Saugroboter filmt untreue Ehefrau – Knast für Ehemann!
Mithilfe der Kamera eines Saugroboters überführte ein Taiwanese seine betrügende Ehefrau. Wegen der Verletzung der Privatsphäre muss er nun ins Gefängnis.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Ehemann filmte seine betrügende Ehefrau mit dem Saugroboter.
- Er erhielt nach der Scheidung eine Entschädigung.
- Doch wegen der Verletzung der Privatsphäre seiner Frau muss er ins Gefängnis.
Mithilfe eines Saugroboters erwischte ein Mann in Taiwan seine Ehefrau mit ihrer Affäre in flagranti. Nach der Scheidung erhielt er rund 500’000 taiwanesische Dollar (12’800 Franken). Doch weil auch die Ex-Frau klagte, muss er nun ins Gefängnis.
Wie die «South China Morning Post» berichtet, wurde der Mann im Jahr 2023 misstrauisch. Im gemeinsamen Ferienhaus fand er eine Zahnbürste, die weder ihm noch seiner Ehefrau gehörte.
Zudem sah er auf den Bildern der Überwachungskameras, dass seine Frau mehrmals in das Auto eines Mannes einstieg.
Im Dezember 2023 wurde der Taiwanese dann aktiv: Als seine Ehefrau mutmasslich alleine im Ferienhaus war, aktivierte er über die App den Saugroboter. Eigentlich wollte er nur das Mikrofon einschalten, doch er aktivierte auch die Kamera.
Und so sah er, wie seine Frau und der fremde Mann sich auszogen und nackt durch das Haus gingen. Die Affäre war damit also bestätigt.
Im Rahmen der Scheidung forderte er dann eine Entschädigung von zwei Millionen taiwanesischen Dollar (rund 51’200 Franken). Als Beweismittel legte er die Aufnahmen des Saugroboters vor. Der Richter beschloss eine Entschädigung von 500’000 taiwanesischen Dollar.
Die mittlerweile Ex-Frau zog ihrerseits vor Gericht. Sie warf ihrem Ex-Mann wegen der Aufnahmen mit dem Saugroboter die Verletzung ihrer Privatsphäre vor.
Und das Gericht gab ihr Recht: Es verurteilte den Mann zu einer fünfmonatigen Haftstrafe und einer Entschädigungszahlung von 150’000 taiwanesischen Dollar.
















