Nestlé investiert 520 Millionen in Tierfutterwerk in Italien

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Bern,

Nestlé baut sein Tierfuttergeschäft aus und investiert in Norditalien rund 520 Millionen Franken in ein Werk mit Logistikzentrum. Dort sollen ab 2029 Nassfutter für Hunde und Katzen sowie Logistikdienstleistungen für Purina und weitere Nestlé-Marken gebündelt werden.

Der Nestlé-Konzern investiert in Europa in die Tierfutter-Produktion. Im norditalienischen Mantua baut die Tochter Purina für umgerechnet 520 Millionen Franken eine Fabrik.(Archivbild)
Der Nestlé-Konzern investiert in Europa in die Tierfutter-Produktion. Im norditalienischen Mantua baut die Tochter Purina für umgerechnet 520 Millionen Franken eine Fabrik.(Archivbild) - KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Das neue Werk im norditalienischen Mantua soll die Zahl der Purina-Produktionsstandorte in Europa auf 15 erhöhen und die Lieferketten stärken, wie der Nahrungsmittelkonzern am Montag mitteilte. Gleichzeitig verspricht sich Nestlé eine effizientere Logistik, kürzere Transportwege sowie Einsparungen bei Emissionen, Wasserverbrauch und Energie.

Das Projekt war bereits im vergangenen Jahr von der EU-Kommission genehmigt worden. Italien unterstützt den Bau mit einer staatlichen Beihilfe von 60 Millionen Euro. Nach Einschätzung der EU soll die Förderung einen wettbewerbsfähigeren und widerstandsfähigeren Agrarsektor stärken, die Ernährungssicherheit verbessern, Umwelt- und Klimaziele unterstützen sowie die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Regionen fördern.

Petcare zählt unter Konzernchef Philipp Navratil zu den vier strategischen Wachstumsbereichen des Konzerns. Nach Nestlé-Angaben wächst insbesondere das Geschäft mit hochwertigem Nassfutter, vor allem für Katzen mit rund 8 Prozent. In Europa leben mittlerweile rund 111 Millionen Katzen und 91 Millionen Hunde. Tierhalter geben zudem zunehmend mehr Geld für Premiumprodukte aus. Der europäische Markt für Tiernahrung hat ein geschätztes Volumen von knapp 30 Milliarden Franken.

In Europa erwirtschaftet die Sparte bei Nestlé inzwischen 29 Prozent des Umsatzes, weltweit sind es 21 Prozent. Bereits Anfang Jahr hatte Nestlé den Bau eines Tierfutterwerks in Brasilien für 370 Millionen Franken angekündigt.

Kommentare

User #1621 (nicht angemeldet)

Nestlé, die Firma dessen oberste Priorität immer das Wohl der Menschen von der Herstellung bis hin zum Endkonsumenten ist, eine Firma die noch nie irgendwelche Skandale hatte betreffend gesundheitsschädigenden Produkten, macht Hundefutter. Das wird bestimmt gut reguliert und führt zu noch gesünderen und glücklicheren Tieren

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