Der Weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé will bei seinem Wassergeschäft nachhaltiger werden.
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Die beiden Produkte von Nestlé schneiden schlecht ab, überschreiten Grenzwerte aber nicht. - dpa

Dafür investiert das Unternehmen 120 Millionen Franken in über 100 Projekte, die die Regeneration der lokalen Wasserkreisläufe verbessern sollen. Nestlé will damit erreichen, dass die Natur bis 2025 an den Wasserstandorten des Konzerns mehr Wasser zurückbehalten kann, als ihr das Nestlé-Wassergeschäft entnimmt, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung von Nestlé hervorgeht.

Diese Initiative fusst auf einer Verpflichtung von Nestlé aus dem Jahr 2017, dass alle Standorte des Wassergeschäfts bis 2025 nach dem Standard der Alliance for Water Stwardship (AWS) zertifiziert sein sollen.

Klimawandel, steigender Wasserverbrauch, Urbanisierung und marode Infrastruktur seien einige der Faktoren, die den natürlichen Wasserkreislauf stören würden, heisst es. Zudem würden steigende Temperaturen und zunehmende Wetterextreme Dürren und Fluten begünstigen, so der Konzern.

Deshalb wolle man mit lokalen Lösungen dafür sorgen, den Wasserkreislauf zu schützen. Als Beispiele nennt Nestlé etwa Schutz des Landes vor Überbauung, natürliche Hochwasserschutzmassnahmen, Flusssanierungen oder die Bereitstellung von Wasseraufbereitungsanlagen. Das Engagement werde auf die jeweiligen Standorte und Bedürfnisse abgestimmt und mit lokalen Wassernutzern, Gemeinden, Partnern und globalen Experten zusammen erarbeitet, heisst es.

Nestlé misst den Fortschritt der Projekte den Angaben zufolge anhand des Volumetric Water Benefit Accounting (VWBA). Das ist eine vom World Resources Institute entwickelte Methode zur standardisierten, wissenschaftlich fundierten Messung von Wasserschutzaktivitäten.

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