Der Spielzeughersteller Mattel rechnet trotz Lieferengpässen mit einem guten Weihnachtsgeschäft. Zuletzt wurden mehr seiner Barbie-Puppen verkauft.
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Barbie-Puppen vom Hersteller Mattel. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mattel hat seine Umsatzprognose erhöht.
  • Trotz Lieferengpässen rechnet der Spielzeughersteller mit einem guten Weihnachtsgeschäft.
  • Er hat verschiedene Massnahmen getroffen, um die Ware trotzdem zu liefern.

Der US-Spielzeughersteller Mattel hat seine Umsatzprognose für 2021 trotz branchenweiter Lieferstörungen angehoben. Mattel habe die Produktion vorgezogen, mehr Seefrachtkapazitäten unter Vertrag genommen und sich den Zugang zu zusätzlichen Häfen gesichert, um die Versorgung in der Weihnachtssaison aufrecht zu erhalten, sagt Geschäftsführer Ynon Kreiz gegenüber Reuters.

Mattel rechnet für das Gesamtjahr mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von etwa 15 Prozent, während es zuvor 12 bis 14 Prozent waren. Der Spielzeughersteller steigerte seine Nettoerlöse im dritten Quartal um 8 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar

Dem Unternehmen zufolge ist der Anstieg auf höhere Preise und den gestiegenen Absatz bei Barbie-Puppen und Hot Wheels Spielzeugautos während der Pandemie zurückzuführen. Mattel-Aktien stiegen im erweiterten Handel um 6 Prozent.

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