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    Lufthansa und Air France-KLM im Rennen um TAP

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Portugal,

    Lufthansa und Air France-KLM haben verbindliche Angebote für TAP eingereicht. Portugal entscheidet bis September über den künftigen Partner.

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    Portugal privatisiert TAP — und Lufthansa will dabei sein. (Archivbild) - TAP

    Der Bieterkampf um die portugiesische Staatsairline TAP ist in seine entscheidende Phase getreten. Wie das «Handelsblatt» berichtet, haben Lufthansa und Air France-KLM jeweils ein verbindliches Angebot zum Kauf einer Minderheitsbeteiligung eingereicht.

    Die portugiesische Staatsholding Parpublica bestätigte den Eingang der Offerten kurz nach Ablauf der Angebotsfrist. Portugal will 44,9 Prozent von TAP an einen strategischen Partner veräussern, um die Airline wettbewerbsfähiger zu machen.

    Sollte Lufthansa den Zuschlag für TAP erhalten?

    Nach unverbindlichen Offerten im April sind Lufthansa und Air France-KLM die einzigen verbliebenen Bieter. Die International Airlines Group (IAG) hatte laut «aeroTELEGRAPH» auf eine weitere Teilnahme am Verfahren verzichtet.

    Lufthansa: TAP und Lissabon als Drehkreuz

    Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte, man wolle TAP als führende Fluggesellschaft für den Südatlantik stärken und Lissabon als strategisches Drehkreuz ausbauen. Besonderes Interesse gilt laut dem «Handelsblatt» den Verbindungen nach Lateinamerika, insbesondere nach Brasilien.

    Wie «aeroTELEGRAPH» weiter berichtet, beschäftigt die Lufthansa Group derzeit mehr als 500 Mitarbeitende in Portugal. Spohr verweist auf die erfolgreiche Integration von Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und ITA Airways in die Gruppe.

    Air France-KLM-Chef Benjamin Smith bezeichnete das Angebot seines Konzerns nicht bloss als Preisvorschlag. Sondern als langfristigen Plan für TAP – gestützt auf Partner Delta Air Lines.

    TAP muss privatisiert werden

    Die Privatisierung ist laut «WirtschaftsWoche» durch EU-Beihilferecht bedingt: Nach staatlichen Corona-Hilfen sind weitere Subventionen nicht zulässig. Die Regierung sieht TAP deshalb als Teil einer grösseren Luftfahrtgruppe.

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    Der Bieterkampf um TAP ist entschieden: Lufthansa und Air France-KLM haben verbindliche Angebote abgegeben. (Symbolbild) - keystone

    Portugals Infrastrukturminister Miguel Pinto Luz betonte laut «Handelsblatt», dass die Entscheidung nicht allein vom Preis abhänge. Der künftige Partner müsse zudem das Wachstum im gesamten Land fördern, auch von Flughäfen wie Porto oder auf den Azoren.

    Analysten des Hauses Bernstein schätzen den Wert des zum Verkauf stehenden Anteils auf umgerechnet 650 Millionen Franken. Basierend auf einer Gesamtbewertung von TAP von 1,3 Milliarden Franken, wie die «WirtschaftsWoche» berichtet. Eine Entscheidung über den Zuschlag wird bis Ende September erwartet.

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    Kommentare

    User #6865 (nicht angemeldet)

    Ich empfehle JEDEM : Flugreisen mit dieser Versager Airline TAP zu meiden ! Von Frankfurt über Lissabon nach Dakkar im Senegal : 19 Stunden ! & auf'm Rückweg : 32 Stunden ! NIE MEHR, DIESE CHAOTEN AIRLINE !

    User #4450 (nicht angemeldet)

    TAP ist für Reisen nach Brasilien ok. aber sonst ein non Valeur

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    Preishammer
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