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Lonza verlagert Jobs von Visp nach Indien

Keystone-SDA
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Zürich,

Lonza plant im Wallis den Abbau von Arbeitsplätzen. Dabei geht es um Jobs in den Bereichen Beschaffung, IT, Personalwesen, Finanzen oder Marketing, wie der «Walliser Bote» (Ausgabe vom 18.03.) mit Verweis auf ein internes Schreiben schreibt. Dem Vernehmen nach seien 70 bis 80 Angestellte davon betroffen. Dabei würden Aktivitäten nach Indien verlagert.

Lonza
Eine Lonza-Mitarbeiterin in Visp VS. - keystone

«Ausgewählte Tätigkeiten und Funktionen werden schrittweise an die Global Capability Centers übertragen, darunter auch solche die derzeit in der Schweiz angesiedelt sind», erklärte Lonza in einer Stellungnahme gegenüber AWP. Davon sei nur ein «sehr kleiner Anteil» der Stellen betroffen. Das Projekt sei Teil des normalen Geschäftsbetriebs.

Laut dem Bericht wird vornehmlich im Bereich Beschaffung abgebaut. Die Betroffenen sollen bis November Zeit erhalten, um sich neu zu orientieren. Erste Kündigungen seien am Standort Visp bereits erfolgt.

Bereits vor zehn Tagen hat die indische Zeitung «Times of India» berichtet, dass Lonza gewisse Rollen und Aktivitäten nach Hyderabad in ein neues Global Capability Center des Konzerns verlagern wird. Die Verlagerung nach Indien werde mehrere Monate dauern, hiess es da. Hyderabad gilt als ein wichtiger, globaler IT- und Technologie-Hub. Weitere solche Center betreibt Lonza in Manchester in Grossbritannien und in San José in Costa Rica.

In den vergangenen Jahren hat Lonza im Wallis Tausende neuer Arbeitsplätze geschaffen. Und Ende 2024 kündigte der Konzern an, die Produktion in Visp ausbauen zu wollen und zwei zusätzliche Produktionslinien für die Herstellung verschiedener Biokonjugate auf einer Fläche von insgesamt 2000 Quadratmetern zu errichten.

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Kommentare

User #3021 (nicht angemeldet)

Hydarab ist übrigens eine sehr schöne Stadt, die Lebenskosten dort sind viel tiefer, mit nur 1500.- CHF pro Monat an allen monatlichen Kosten wie Essen, Internet, usw inkl. Miete, da lebt man dort ein gutes Leben.

User #5443 (nicht angemeldet)

Ach wie süss. Zuerst Walliserboden verseuchen und dann abhauen. Die Steuerzahler dürfen dann die Renaturierung zahlen.

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