Wetter: Nächste Woche gibt's «längere Pause von Hitzewellen»
Ab Sonntag gibt es eine Abkühlung und Niederschlag. Es reicht aber nicht aus, damit sich die ausgetrockneten Böden erholen können.

Das Wichtigste in Kürze
- Ab Sonntag gibt es eine längere Pause von den Hitzewellen.
- Die Temperaturen erreichen noch maximal 23 bis 26 Grad.
- Es wird auch Regen erwartet – jedoch nicht genug, damit sich die Böden erholen können.
Endlich gibt es wieder einmal eine Abkühlung, die auch einige Tage anhält: Laut «SRF Meteo» gibt es ab Sonntag «eine längere Pause von den extremen Hitzetagen».
Die Modelle prognostizieren Höchsttemperaturen zwischen 23 und 26 Grad. Im Vergleich zu den Vorwochen ist das fast schon winterlich kaltes Wetter. Doch diese Temperaturen liegen im Normbereich für den August.
Mit den kühleren Temperaturen kommt auch der Niederschlag: Die Gewitterneigung steigt, sowohl in den Bergen als auch im Flachland stehen die Chancen nicht schlecht für Regen.
Doch flächendeckender Niederschlag wird nicht erwartet, es dürfte eher lokale Schauer und kräftige Gewitter geben. Wo wie viel Regen fallen wird, können die Prognosen nicht genau vorhersagen.
Insgesamt werden bis Montagabend zwischen 5 und 30 Millimeter Niederschlag erwartet. Doch für die ausgetrockneten Böden und Flüsse bringt das kaum Linderung. Wie «SRF» schreibt, reicht der Regen nicht aus, um die Trockenheit der vergangenen Monate zu beheben.
Böden brauchen «sanften Regen»
Denn zu viel Wasser trifft in zu kurzer Zeit auf die zu trockenen Böden. Dadurch wird ein Grossteil einfach oberflächlich abfliessen und nicht aufgenommen werden.
Was die Böden bräuchten, wäre «sanfter» Regen, der mehrere Wochen lang flächendeckend anhält. Dadurch könnten die Böden das Wasser langsam aufnehmen und unterirdisch speichern.
Wegen der Hitzewellen und der anhaltenden Trockenheit ist die Schweiz grösstenteils braun, die Wiesen verdorrt. Zahlreiche Flüsse führen deutlich weniger Wasser als üblich, hunderttausende Fische sind verendet.
















