Lindts Ostergeschäft wird zum Flop
Zu teuer und zu wenig gekauft: Das Ostergeschäft von Lindt verlief 2026 deutlich schlechter als erwartet.

Hat der traditionelle goldene Hase an Ostern wirklich seinen Glanz verloren? Wie «web.de» ausführlich berichtet, blieben überall in Deutschland Supermarktregale mit Lindt-Produkten voll.
Ein erheblicher Teil dieser teuren Saisonware blieb trotz kräftiger Rabatte einfach liegen. Die Verbraucher zeigten deutlich weniger Kaufneigung als die Händler hoffnungsvoll erwarteten.
«T-Online» beschreibt die schwierige Verkaufssituation sehr anschaulich und dramatisch. Ein Insider sagte: Die Lindt-Produkte hätten «wie Blei in den Regalen» gelegen.
Rabatte zeigen kaum nennenswerte Wirkung
Selbst aggressive Preisreduktionen brachten keinen durchschlagenden Verkaufserfolg für die Premium-Marke. Wie «web.de» berichtet, zeigte eine 25-Prozent-Aktion kaum Wirkung bei Verbrauchern.
Das Hauptproblem liegt eindeutig bei den viel zu hohen Produktpreisen. Der Edeka-Kaufmann Uwe Georg betonte, dass Verbraucher diese hohen Preise nicht mehr akzeptieren.
Viele Verbraucher seien deshalb auf günstigere Wettbewerber sowie auf Eigenmarken der Handelsketten ausgewichen. Nach Einschätzung mehrerer Händler kam der Rabatt zudem zu spät.
Händler ziehen Konsequenzen aus Lindts Ostergeschäft
Mehrere Einzelhändler ziehen jetzt Konsequenzen aus dem Misserfolg, wie der «Berliner Kurier» berichtete. Sie wollen den Anteil an Lindt-Saisonware künftig massiv verringern.

Ein Rewe-Kaufmann kündigte deutlich an: Die Marke Lindt werde beim nächsten Weihnachtsgeschäft «abgestraft». Er plant, künftig nur noch Lindt-Produkte unter acht Euro (etwa 7,36 Franken) einzulisten, schreibt «web.de».
Ein Edeka-Kaufmann resümiert die Situation: Lindts Zeit als Platzhirsch sei jetzt vorbei. Stattdessen werden künftig günstigere Eigenmarken deutlich mehr priorisiert.












