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Lidl und Kaufland eröffnen 300 neue Filialen weltweit

Keystone-SDA
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Deutschland,

Lidl und Kaufland haben ihr Filialnetz weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2025/26 eröffneten die zur Schwarz-Gruppe gehörenden deutschen Ketten 300 neue Filialen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die deutschen Detailhändler Lidl und Kaufland haben ihr Filialnetz weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2025/26 eröffneten die zur Schwarz-Gruppe gehörenden deutschen Ketten 300 neue ...
Die deutschen Detailhändler Lidl und Kaufland haben ihr Filialnetz weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2025/26 eröffneten die zur Schwarz-Gruppe gehörenden deutschen Ketten 300 neue ... - KEYSTONE/APA/APA/BARBARA GINDL

Damit setzt sich die Expansion fort: In den vergangenen Jahren hatten Lidl und Kaufland ihr Netz an Geschäften stetig ausgebaut. Insgesamt betreiben sie nun rund 14'500 Filialen in 33 Ländern.

Der Gesamtumsatz der Gruppe von Unternehmensgründer Dieter Schwarz stieg um 5,8 Prozent auf 185,6 Milliarden Euro. Allein gut 140 Milliarden Euro entfielen auf Lidl – 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Plus resultierte vor allem aus der Erweiterung des Filialnetzes und Kundenzuwächsen in Europa.

Kaufland kam auf Erlöse in Höhe von 36,7 Milliarden Euro (plus 4,3 Prozent). Zum Ergebnis machte die Schwarz-Gruppe keine Angaben. Das Geschäftsjahr dauert von Anfang März bis Ende Februar des Folgejahres.

Über die beiden Handelsketten hinaus trug auch das zur Gruppe gehörende Entsorgungs- und Recyclingunternehmen PreZero mit 4,1 Milliarden Euro (plus 5,1 Prozent) zum Umsatz bei. Die IT- und Digitalsparte Schwarz Digits kam auf einen Erlös von 2,2 Milliarden Euro. Das Wachstum von fast 16 Prozent geht den Angaben nach wesentlich auf die wachsende Nachfrage nach Cloud-Lösungen zurück.

Schwarz ist bereits länger auch als IT-Dienstleister unterwegs und will sich als europäische Alternative zu Anbietern wie Amazon Web Services und Microsoft Azure aufstellen. Dazu baut das Unternehmen unter anderem ein milliardenschweres Rechenzentrum in Brandenburg.

Die Investitionen der Unternehmensgruppe stiegen auf rund 9 Milliarden Euro – mehr als im vergangenen Geschäftsjahr, allerdings weniger als erwartet. Insgesamt wurden 9000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weltweit stieg die Zahl der Beschäftigten damit auf rund 604'000.

Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Investitionen auf mehr als 10 Milliarden Euro wachsen, davon rund 5 Milliarden Euro in Deutschland. Fliessen soll das Geld unter anderem in den Ausbau von Marktanteilen im Kerngeschäft sowie die Digital-Aktivitäten der Gruppe.

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