Irans Energieversorger warnt vor Stromausfällen wegen illegaler Krypto-Schürfer

AFP
AFP

Iran,

Im Iran drohen nach Angaben des staatlichen Energieversorgers im Winter Stromausfälle wegen des illegalen Schürfens von Kryptowährung.

Bitcoin
Bitcoin - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Behörden machen «Mining» für 20 Prozent der Strompannen verantwortlich.

Das illegale «Mining» sei bereits für 20 Prozent der Stromausfälle im Sommer verantwortlich gewesen, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Irna das Unternehmen am Sonntag. Im Winter würden es voraussichtlich mindestens zehn Prozent sein.

Der Iran hatte 2018 als eines der ersten Länder weltweit das Schürfen von Bitcoins und anderen Kryptowährungen legalisiert. Allerdings ist dafür eine Lizenz erforderlich. Nach mehreren Stromausfällen in grösseren Städten verhängte das Energieministerium im Mai ein vorübergehendes Verbot für alle Schürfer. Mitte September wurde es wieder aufgehoben.

Nach Angaben der Behörden vom Mai verbrauchen illegale Schürfer sechs bis sieben Mal mehr Strom als jene mit Genehmigung. Beim Abbauen von Kryptowährung werden zahlreiche Computer zur Lösung komplexer mathematischer Gleichungen eingesetzt. Dieser Vorgang verbraucht Unmengen an Strom. Im Iran werden laut einem Bericht jährlich rund 19.500 Bitcoins geschürft. Weltweit sind es 324.000 pro Jahr.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

sdf
480 Interaktionen
Wegen Hitzewelle
Hitze Frankreich Tote Leichenhalle
61 Interaktionen
Hitze-Tote

MEHR IN NEWS

Venezuela
1 Interaktionen
Nach Erdbeben
volkswagen ag
5 Interaktionen
Kursverlust
Murgang
1 Interaktionen
Unwetter

MEHR AUS IRAN

Krieg im Nahen Osten
18 Interaktionen
Doha-Treffen
6 Interaktionen
Hormus-Strasse
4 Interaktionen
Teheran
Iran.
10 Interaktionen
Teheran