Gründer-Trio will mit der Precision-Milch Branche revolutionieren

Samantha Reimer
Samantha Reimer

Deutschland,

In «Die Höhle der Löwen» wird eine neue Milchalternative vorgestellt, die Precision-Milch. Sie verspricht echten Geschmack fast ohne Kuh.

precision milch
Milch im Glas. (Symbolbild). - dpa-infocom GmbH

Die Gründer Dr. Fabio Labriola, Philipp von Plato und Malte Zeeck präsentierten ihre Milchalternative Precision in der «Höhle der Löwen».

Laut «Business Insider» sorgte der Pitch für Aufsehen. Die drei Münchner Gründer arbeiten seit eineinhalb Jahren am Produkt, gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut.

Milch aus pflanzlichen Inhaltsstoffen

Precision besteht zu 97 Prozent aus pflanzlichen Inhaltsstoffen und Wasser. Nur drei Prozent machen Milchproteine aus.

Diese Kombination soll laut den Machern den Geschmack echter Kuhmilch nachbilden.

Cholesterin und Laktose fehlen, stattdessen enthält die Milch Vitamine, Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren, schreibt «Business Insider».

Precision-Milch als nachhaltige Milchalternative

Precision soll deutlich nachhaltiger sein als klassische Kuhmilch. Die Gründer versprechen niedrigere CO₂-Emissionen, geringeren Wasserverbrauch und keine Belastung durch Massentierhaltung.

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Auf den Einsatz von tierischem Fett verzichten sie vollständig. Auch die Zuckerwerte liegen um rund 70 Prozent niedriger als bei herkömmlicher Milch, berichtet die «Bild».

Damit unterscheidet sich die neue Milch von gängigen pflanzlichen Alternativen, welche oft geschmacklich nicht überzeugen, sagen die Gründer. Precision-Milch hingegen soll sich laut der «Augsburger Allgemeine» in Kaffeegetränken ebenso gut aufschäumen lassen wie Kuhmilch.

Prominenter Schlagabtausch im Löwen-Studio

Im Finale kam es zu einem Schlagabtausch zwischen Frank Thelen und Investorin Janna Ensthaler. Laut der «Südwest Presse» betonte Thelen: «Wenn jemand dieses Produkt gross machen kann, dann bin ich es.»

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Janna Ensthaler in der «Höhle der Löwen». (Archivbild) - RTL / Bernd-Michael Maurer

Ensthaler konterte: «Ich habe die tiefere Expertise im Bereich Präzisionsfermentation (...).»

Beide Investoren rangen um den Zuschlag, doch am Ende musste das Trio, wem sie das Vertrauen schenken. Ihr Angebot: 500'000 Euro (461'362 Franken) für acht Prozent Firmenanteile.

Präzision als Zukunftskonzept

Das Start-up plant bereits neue Produkte. Langfristig wollen die Gründer auch Joghurt und Frischkäse auf Basis derselben Technologie anbieten.

Precision steht für Präzisionsfermentation, ein Verfahren, das tierische Proteine biotechnologisch nachbildet.

Fabio Labriola und sein Team sehen darin die Milchproduktion der Zukunft. «Die Höhle der Löwen» zeigte, dass Innovation und Nachhaltigkeit auch in der Lebensmittelbranche eng zusammengehören, schreibt «Business Insider».

Kommentare

User #2841 (nicht angemeldet)

Die Milch kommt von der 🐄. Nur wissen das unsere Grünen Städter nicht mehr.

User #6000 (nicht angemeldet)

Und wieso nennen sie es Milch, das ist auch nur wieder so ein Begriffsbetrugfür die Gebratwursteten.

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