Goldpreis: Korrektur nach starkem Anstieg und Zinsen
Ende August zeigt sich der Goldpreis volatil, getrieben von Zinsspekulationen und globalen Spannungen.

Der Goldpreis erreichte Mitte August ein Hoch von rund 3,423 US-Dollar (rund 2,74 Franken) pro Feinunze. Darüber berichtet «Wallstreet-online».
Bis Ende des Monats fiel er leicht auf etwa 3,411 US-Dollar zurück. In Euro lag der Preis bei rund 2,924 Euro, berichtet «Goldstuebchen».
Der Anstieg war vor allem von Erwartungen an eine Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed Mitte September getrieben. Niedrigere Zinsen machen Gold für Investoren laut «Finanznachrichten» attraktiver, da es keine Zinsen abwirft.
Einfluss von US-Notenbank und geopolitischen Spannungen
Die laufende Auseinandersetzung zwischen dem Weissen Haus und der Fed sorgt für Unsicherheit. Fed-Gouverneurin Lisa Cook verklagte Präsident Trump, was Zweifel an der Unabhängigkeit der Fed nährt.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank sieht darin eine Stütze für Gold, da die Nachfrage nach Gold-ETFs zuletzt stark zulegte.
Zusätzlich bleiben geopolitische Spannungen, insbesondere rund um den Ukraine-Konflikt, ein wesentlicher Faktor. Analysten erwarten, dass die Unsicherheit die Goldnachfrage stabil halten und weiter ankurbeln könnte.
Goldpreis: Marktstimmung und künftige Entwicklung
Der Goldpreis zeigt saisonale Schwankungen mit typischer Sommerflaute und einem stärkeren Herbst/Winter. Wegen der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage könnten diese Muster zeitweise überlagert werden, erklären Fachleute.

Während manche Experten kurzfristig weitere Goldpreissteigerungen erwarten, mahnen andere zu Zurückhaltung. Der Markt bleibt volatil, stark beeinflusst von geldpolitischen Entscheidungen und globalen Entwicklungen.