Das Geschäft des Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan läuft im Jahr 2021 bislang auf Hochtouren. Im ersten Halbjahr steigerten die Genfer den Umsatz deutlich und sie erzielten im Vergleich zum Vorjahr auch einen höheren Gewinn.
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Die Firma Givaudan aus Vernier GE. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Insgesamt wuchs der Umsatz um 4,7 Prozent auf 3,37 Milliarden Franken, wie Givaudan am Donnerstag mitteilte.

Auf vergleichbarer Basis, also ohne Zu- und Verkäufe sowie um Währungseinflüsse bereinigt, legten die Verkäufe gar um 7,9 Prozent zu.

Damit hat sich das kräftige Wachstum des ersten Quartals (+7,7%) im zweiten Jahresviertel beschleunigt. Analysten hatten mit Werten in dieser Höhe gerechnet.

Treiber der guten Geschäftsentwicklung war der Bereich «Fragrance & Beauty» mit einem organischen Wachstum von 10 Prozent. Dort hatte im Vorjahr vor allem die Luxusparfümerie unter den Corona-Lockdowns gelitten. Demgegenüber hat die Gruppe während der Pandemie mit Lösungen für Produkte des täglichen Gebrauchs wie Esswaren und Pflegeartikeln eher profitiert. Die entsprechende Sparte Taste & Wellbeing wuchs nun in diesem Halbjahr um 6,1 Prozent.

Das Wachstum hat auch zu einer Verbesserung der Marge geführt. Die Betriebsgewinnmarge auf Basis des EBITDA legte um gewisse Sonderfaktoren bereinigt um 0,5 Prozentpunkte auf 24,2 Prozent zu. Der EBITDA erhöhte sich dabei um 7,2 Prozent auf 817 Millionen Franken beziehungsweise unbereinigt um 10 Prozent auf 809 Millionen. Unter dem Strich verblieb mit 481 Millionen ein gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent höherer Gewinn.

Mit Blick nach vorne strebt Givaudan wie gewohnt weiteres Wachstum an. Dabei orientiert sich die Gruppe nach wie vor an dem vergangenen Sommer bis 2025 aufgestellten Fünfjahresplan. In dieser Zeit will Givaudan schneller als der Markt, organisch um 4 bis 5 Prozent pro Jahr wachsen. Zudem soll der Free-Cashflow-Rendite gemessen an den Verkäufen über 12 Prozent liegen.

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