Das französische Parlament hat ein umfassendes Gesetz gegen Müll verabschiedet. Das bedeutet unter anderem das Aus für Kassenbons.
Plastikflaschen im Wasser
Plastikflaschen im Wasser - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das französische Parlament hat ein umfassendes Gesetz gegen Müllberge verabschiedet.
  • Das heisst: Aus für Vernichtung von Textilien und Bonpflicht bei kleinen Summen.
  • Wegwerfverpackungen aus Plastik droht aber erst 2040 das Aus.

Der Senat stimmte der Gesetzesvorlage am Donnerstag zu. Zuvor hatte bereits die Nationalversammlung, das Unterhaus des Parlaments, ihre Zustimmung gegeben.

Damit dürfen nicht verkäufliche Textilien und Hygieneartikel ab 2022 nicht mehr vernichtet werden, sondern müssen gespendet oder recycelt werden. Zudem werden Kassenzettel für kleine Summen abgeschafft - ausser der Kunde verlangt sie ausdrücklich.

Das «Gesetz gegen Verschwendung» sieht auch ein neues Label für die «Reparierbarkeit» elektronischer Geräte wie Waschmaschinen, Fernseher und Handys vor. Damit will die Regierung verhindern, dass wie bisher 60 Prozent der Geräte mit einem Defekt auf dem Müll landen.

Auch gegen die sich häufenden Plastikberge geht Frankreich vor: Schnellrestaurants müssen demnach spätestens ab 2023 wiederverwendbare Verpackungen und Besteck nutzen. Allgemein droht Wegwerfverpackungen aus Plastik aber erst 2040 das Aus.

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