Finma bewilligt Verkauf der DC Bank der Burgergemeinde Bern
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hat grünes Licht gegeben, damit die Burgergemeinde Bern ihre DC Bank umwandeln und verkaufen kann. Für die Bernburger gehört der Betrieb einer Bank nicht mehr zum Kerngeschäft.

Die DC Bank ist eine unselbständige öffentlich-rechtliche Anstalt. Sie soll künftig als Aktiengesellschaft weitergeführt werden. Sämtliche Aktien sollen an die unabhängige Berner BK Stiftung übertragen werden, die von der Visana Beteiligungen AG zu diesem Zweck neu errichtet wurde.
Die Finma hat die für diese Schritte die notwendigen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen erteilt. Die Bankbewilligung bleibt bestehen, ebenso das Geschäftsmodell.
Für die Kundinnen und Kunden sowie die Mitarbeitenden ändert sich nichts, wie die Burgergemeinde am Freitag mitteilte. Die DC Bank bleibt eigenständig, behält ihren Namen und ihren Sitz in Bern und sie bleibt Hausbank der Burgergemeinde.
Der Burgergemeindepräsident, Bruno Wild, sagt: «Ich freue mich, dass die Bewilligungen der Finma nun vorliegen – und dies noch vor der Behandlung des Geschäfts im Grossen Burgerrat am 1. Juni und der Urnenabstimmung vom 1. Juli. Damit sind wir der Umsetzung dieser nachhaltigen Berner Lösung für die DC Bank einen entscheidenden Schritt nähergekommen.»
Die DC Bank feierte vergangenes Jahr ihr 200-jähriges Jubiläum. Sie gilt als erste Notenbank der Schweiz. Die Regionalbank ist heute unter anderem im Anlage- und Hypothekargeschäft und in der Betreuung privater Kundinnen und Kunden tätig.









