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    Fiat Chrysler zahlt 300 Millionen Dollar Strafe wegen Dieselskandal

    Keystone-SDA
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    USA,

    Fiat Chrysler hat sich im Dieselskandal für schuldig bekanntgegeben. Der Autobauer muss nun eine Strafe über 300 Millionen Dollar zahlen.

    Der Autobauer Fiat Chrysler hat sich im US-Dieselskandal der Verschwörung zum Betrug für schuldig bekannt und einer Geldstrafe von 300  Millionen Dollar zugestimmt.
    Der Autobauer Fiat Chrysler hat sich im US-Dieselskandal der Verschwörung zum Betrug für schuldig bekannt und einer Geldstrafe von 300 Millionen Dollar zugestimmt. - sda - KEYSTONE/EPA/MAURITZ ANTIN

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fiat Chrysler muss 300 Millionen Dollar Strafe wegen des Dieselskandals hinblättern.
    • Der Konzern hatte eine Software verwendet, die amtliche Emissionstests erkannte.
    • Sie passte die Fahrleistung entsprechend an.

    Der Autobauer Fiat Chrysler hat sich im Dieselskandal der Verschwörung zum Betrug für schuldig bekannt und der Zahlung einer Geldstrafe von 300 Millionen Dollar zugestimmt.

    Wie der stellvertretende US-Generalstaatsanwalt Kenneth Polite am Freitag mitteilte, war der Autobauer «an einem mehrjährigen Plan zur Irreführung von US-Aufsichtsbehörden und Kunden beteiligt».

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    Logo von Fiat Chrysler am Sitz in Auburn Hills in Michigan. - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

    Fiat Chrysler wurde beschuldigt, «Abschalteinrichtungen» in Dieselautos eingebaut zu haben, um Abgasnormen zu umgehen. Betroffen waren die Diesel-Modelle Ram 1500 und Jeep Grand Cherokee der Modelljahre 2014 bis 2016.

    Software sollte Prüfer täuschen

    Fiat Chrysler hatte ähnlich wie Volkswagen und andere Autobauer eine Software verwendet, die amtliche Emissionstests erkannte und die Fahrleistung entsprechend anpasste. Im realen Betrieb stiessen die Autos hingegen deutlich mehr Stickoxide und andere Schadstoffe aus als erlaubt.

    2019 hatte der Konzern bereits einem zivilrechtlichen Vergleich in Höhe von 515 Millionen Dollar zugestimmt. Der Autobauer rief zudem mehr als 100'000 Dieselfahrzeuge in den USA zurück und reparierte sie, was etwa 185 Millionen Dollar kostete.

    Mit der jüngsten Einigung mit den Justizbehörden wurde das Strafverfahren jedoch nicht aufgehoben. Die förmliche Verurteilung in der Strafsache ist für den 18. Juli angesetzt. Drei Mitarbeiter des Konzerns sind ebenfalls angeklagt und warten auf ihren Prozess.

    Der Dieselskandal war bereits 2015 bekanntgeworden. Das Verfahren gegen Fiat Chrysler hatte sich jedoch hingezogen, weil der Autobauer die Vorwürfe bestritt.

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