Pariser Autoshow: Fiat enthüllt den Multiplay
Packstress vor den Bergen? Das Fiat Multiplay Concept verwandelt sich per Knopfdruck vom Familienvan zum Pick-up – und will den Alltag und Abenteuer meistern.

Staunen am Stand von Fiat auf der Pariser Autoshow: Das Geheimnis des Konzepts «Mulitplay» liegt im sogenannten «Sliding Rear Module». Per Knopfdruck gleitet das Heckmodul nach vorne.
Aus dem geräumigen Familienvan wird so ein funktionaler Pick-up. Auf der neu geschaffenen Ladefläche lassen sich sperrige Gegenstände problemlos unterbringen.
Der Heckspoiler besitzt zudem eine völlig unerwartete Doppelfunktion. Er lässt sich drehen und verwandelt sich in einen Veloträger für zwei Fahrräder.
Massgeschneidert für das moderne Leben
Genau diese Flexibilität trifft den Nerv der modernen Mobilität exakt. Mit einer Länge von 4.45 Metern passt der Wagen in jede Parklücke.
Gleichzeitig schluckt das Heck problemlos die komplette Freizeitausrüstung. Der Wechsel zwischen städtischem Alltag und alpinem Abenteuer gelingt somit völlig nahtlos.
Lounge-Atmosphäre unter dem Panoramadach
Auch im Innenraum bricht das Multiplay Concept mit etablierten Konventionen. Der Beifahrersitz verwandelt sich im Stand in eine sogenannte «Sunseat»-Lounge.
Das Armaturenbrett dient dabei als bequeme Rückenlehne für den Passagier. Und dieser blickt entspannt durch das riesige Panoramadach direkt in den freien Himmel.

Grüne, strukturierte Oberflächen und rote Textilien prägen den verspielten Charakter. Fiat definiert die Nutzung des automobilen Raums beim Multiplay auf eine leichte, unbeschwerte Weise.
Ein Erbe im neuen Gewand
Basis dieses Konzepts bildet die neue Smart-Car-Plattform des Stellantis-Konzerns. Ein tiefer Schwerpunkt sorgt dabei für ein sicheres Fahrgefühl auf Passstrassen.

Das Design greift die funktionale DNA des legendären Multipla auf, der durch seine eigenwillige, oft kritisierte Frontpartie polarisierte. Heute wirkt die Formensprache kantig, modern und überaus selbstbewusst.

In Paris erntete dieses Konzept dafür viel Respekt vom Fachpublikum. Ob und wann eine potenzielle Serienfertigung startet, behält der Konzern noch für sich.














