Fiat

    Die Legende wächst: Der Fiat Grande Panda im Alltagstest

    Maia Schmied
    Maia Schmied

    Bern,

    Wendig für die Stadt, geräumig, mit coolen 80er-Jahre-Vibes und cleveren Details. E-Auto oder Hybrid – zum Kampfpreis!

    Fiat Panda Grande
    Europäischer Bestseller-Anwärter: Experten sehen in ihm das Potenzial, ab 2026 zu den Top 10 meistverkauften Modellen in Ländern wie Italien zu gehören. - Fiat

    Wer sich durch den dichten Stadtverkehr schlängelt, wünscht sich oft ein wendiges Fahrzeug, doch Platzmangel im Innenraum wird im Alltag schnell zur Geduldsprobe. Genau hier setzt der neue Italiener an.

    Er basiert auf der modernen «Smart Car»-Plattform von Stellantis, die erstaunlich viel Raum auf knappen vier Metern Länge ermöglicht.

    Das Resultat ist ein geräumiger Begleiter für den Pendelweg, der pragmatische Effizienz mit viel italienischem Charme verbindet.

    Hommage an die Achtzigerjahre

    Das Design zitiert selbstbewusst den Ur-Panda von Giorgetto Giugiaro. Mit scharfen Kanten und einer steilen Front wirkt der Grande Panda robust und präsent.

    Fiat Panda Grande
    Italienischer Champion: Die Vereinigung italienischer Automobiljournalisten wählte ihn zum «Auto Europa 2026, ein wichtiges nationales Signal. - Fiat (Screenshot)

    Besonders auffällig sind die LED-Scheinwerfer in Pixel-Optik: Sie verleihen dem retro-futuristischen Look eine verspielte, digitale Note. Mit einer Länge von 3.99 Metern überragt er den klassischen Panda deutlich.

    Dennoch bleibt auch das neue Modell kompakt genug für jedes noch so enge Parkfeld in der Zürcher Innenstadt.

    Clevere Details im Innenraum

    Im Cockpit dominiert ein minimalistischer Stil mit frischen Farben und strapazierfähigen Materialien. Ein schönes Detail für Kenner:

    Die Form des Armaturenbretts ist eine Hommage an die berühmte Teststrecke auf dem Lingotto-Dach in Turin. Ein echtes Highlight für Elektro-Fahrer ist das in der Frontmaske integrierte Ladekabel.

    Fiat Panda Grande
    Design-Triumph: Das kantige Retro-Design wurde 2025 mit dem renommierten «Red Dot Award in der Kategorie Produktdesign ausgezeichnet. - Fiat

    Das lästige Hantieren mit schmutzigen Kabeln aus dem Kofferraum gehört damit der Vergangenheit an. Trotz der kompakten Aussenmasse ist der Grande Panda für fünf Personen zugelassen, und der Kofferraum bewältigt problemlos den Wocheneinkauf einer kleinen Familie.

    Antriebsvielfalt für jeden Bedarf

    Kunden haben die Wahl zwischen einem reinen Elektroantrieb und einem Mild-Hybrid.

    Die elektrische Version leistet 83 kW (113 PS) und erreicht eine Reichweite von rund 320 Kilometern – für den urbanen Alltag und Ausflüge ins Umland völlig ausreichend.

    Fiat Grande Panda (2025): So gut fährt der Retro-Panda

    Wer noch nicht rein elektrisch fahren möchte, greift zum 1.2-Liter-Turbobenziner mit 48-Volt-Unterstützung. Dieser Hybrid leistet 100 PS und schaltet über ein Doppelkupplungsgetriebe automatisch, was den Verbrauch auch ohne Stecker angenehm niedrig hält.

    Kampfansage beim Preis

    Fiat positioniert den Grande Panda preislich äusserst aggressiv. Die elektrische Variante ist bereits ab 24'990 Franken erhältlich.

    Damit unterbietet der Hersteller viele Rivalen und zielt direkt auf preisbewusste Käufer ab. Der Hybrid lockt mit einem Einstiegspreis von 18'990 Franken.

    Fiat Panda Grande
    Minimalistisches Design: Das Cockpit folgt der aktuellen Designphilosophie von Fiat: weniger ist mehr – Fokus auf Einfachheit und Funktionalität. - Fiat (Screenshot)

    Diese Strategie belebt den Markt für erschwingliche Mobilität in der Schweiz spürbar. Der Grande Panda beweist: Günstige Autos müssen nicht zwingend auf cooles Design verzichten.

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    Kommentare

    User #89 (nicht angemeldet)

    LFP-Akkus sind deutlich weniger gefährlich als NMC-Akkus , da sie eine viel höhere thermische Stabilität aufweisen, weniger anfällig für Überhitzung und Brände sind und bei chemischen Reaktionen keinen Sauerstoff freisetzen, was das Risiko eines "thermischen Durchgehens" (thermal runaway) stark minimiert. Während NMC-Akkus mehr Energie auf kleinem Raum speichern (höhere Energiedichte), punkten LFP-Akkus (Lithium-Eisen-Phosphat) mit überlegener Sicherheit, längerer Lebensdauer und Kosteneffizienz, was sie zur sichereren Wahl macht, besonders für stationäre Speicher oder E-Autos mit Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit.

    User #4621 (nicht angemeldet)

    VW hat soeben bekannt gegeben, dass sie ihre kleineren Modelle in Zukunft nur noch rein elektrisch anbieten werden. Der Grund sei, dass die Euro-7 Angasnorm nur mit grossem technischen Aufwand umsetzbar sei und darum für ihre kleineren Modelle zu teuer werde. Ich denke dieser Entscheid ist richtig, er wird sich langsam aber sicher auch auf die grösseren Modelle des VW-Konzerns ausweiten. Soviel zum völlig unnötigen Verbrennerverbot.

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