Fast ein Drittel mehr Elektroautos im Jahr 2025 ausgeliefert

Keystone-SDA
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Deutschland,

Elektroautos gewinnen weltweit immer mehr an Bedeutung. Vergangenes Jahr wurden rund 13,7 Millionen rein batterieelektrisch betriebene Autos neu ausgeliefert, wie eine Analyse der wichtigsten Märkte durch PwC Autofacts und Strategy& ergab.

Rund jedes fünfte neue Auto in den wichtigsten Märkten fährt rein elektrisch. (Archivbild)
Rund jedes fünfte neue Auto in den wichtigsten Märkten fährt rein elektrisch. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/JAN WOITAS

Das waren demnach mehr als 3,1 Millionen rein batterieelektrisch betriebene PKW (BEV) mehr als 2024, ein Plus von 30 Prozent.

Mit grossem Abstand wichtigster Markt ist China, wo fast 9 Millionen neue Stromer gezählt wurden. Allerdings ist das Wachstum dort mit 33 Prozent nur noch minimal überdurchschnittlich. Dahinter folgt Europa mit 2,6 Millionen BEVs und einem Wachstum von 30 Prozent. Wichtigste Märkte dabei waren Deutschland mit 545'000 Autos (plus 43 Prozent), Grossbritannien mit 473'000 (plus 24 Prozent) und Frankreich mit 327'000 (plus 12 Prozent).

«Wir sehen in Europa und im Leitmarkt Deutschland sehr dynamische Zuwächse», sagt Harald Wimmer von PwC. «Diese Entwicklung ist getrieben von einem immer breiteren Sortiment an attraktiven und leistungsfähigen Modellen.» Fahrzeug- und Batteriehersteller hätten ihre Hausausgaben gemacht. Zudem helfe auch die Rückkehr zu einer einheitlichen und vertrauten Designsprache und Namensgebung.

Die USA kommen im Gesamtjahr auf 1,2 Millionen neue Stromer – das ist ein minimaler Rückgang. Seit dort Ende September steuerliche Vorteile ausgelaufen sind, ist der Absatz eingebrochen. Im vierten Quartal lag er 31 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Wie unterschiedlich die drei grossen Märkte sind, zeigt sich auch beim Blick auf die Marktanteile: Während in China reine Elektroautos ein Drittel des Marktes ausmachen, sind es in Europa nur 19 und in den USA nur 8 Prozent. Zählt man allerdings Autos mit Elektroantrieb im weiteren Sinne – also auch Plug-in-Hybride und Hybride ohne Stecker – dreht sich das Verhältnis: Dann liegt Europa mit einem Anteil von 63 Prozent vor China mit 54 Prozent. Die USA bleiben mit 22 Prozent klar auf dem dritten Platz.

Für die kommenden Jahre erwarten die Experten weiter deutliches, wenn auch nicht mehr so starkes Wachstum bei den Elektroautos. Zudem könnten Plug-in-Hybride ihren globalen Zenit überschritten haben, hiess es von PwC. Im vierten Quartal verzeichneten sie weltweit rückläufige Zulassungszahlen – getrieben vom chinesischen Markt, der als ein Frühindikator für globale Trends gelte.

«Der Hochlauf der Elektromobilität hält an und verändert weltweit die Märkte», sagt Jörn Neuhausen von Strategy&. Der nächste Schritt werde ein ganzheitlicher Ansatz sein, der über das Elektroauto hinausgehe – beispielsweise mit bidirektionalem Laden, das die Fahrzeuge in mobile Stromspeicher verwandle.

Kommentare

Minimaus

In grossen Städten ist das normal. Sonst dürfen sie nicht mehr in die Städte fahren. Ist auch in anderen Ländern nicht anders. Druck und zwang was das Zeug hält. Hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Obwohl E- Fahrzeuge nicht Umweltbewusst sind, schlechter als Verbrenner

User #2155 (nicht angemeldet)

Wie seit Langem von Automobilexperten, wie Z.B. vom Autopapst Prof. Ferdinand Dudenhöffer voraussgesagt, werden immer mehr Autos keinen Tankstutzen mehr haben, sondern einen 🔌.

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