Ebola-Patient aus deutscher Klinik entlassen
Ein mit Ebola infizierter Patient ist gesund aus der Uniklinik Frankfurt entlassen worden. Das teilte die Universitätsmedizin in der deutschen Stadt mit. Der US-Amerikaner, der als Logistiker für eine Hilfsorganisation im Einsatz war, hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt.

Er hatte die typischen Symptome von Personen gezeigt, die sich mit dem Bundibugyo-Virus infiziert haben, der im Kongo grassierenden Ebola-Variante, wie die Uniklinik bei seiner Einlieferung vor rund zwei Wochen mitgeteilt hatte.
Auf der Sonderisolierstation für hochpathogene Infektionserreger habe sein Zustand stabilisiert werden können, dank unterstützender Therapiemassnahmen hätten sich die Symptome bald gebessert. Dieser positive Trend habe sich fortgesetzt, so dass der Mann heute entlassen worden sei, hiess es nun.
Er habe sich vollständig erholt und sei symptomfrei. In der Uniklinik Frankfurt waren bereits in der Vergangenheit Patientinnen und Patienten mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich behandelt worden.
Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus kann durch direkten Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen werden. Im Kongo in Zentralafrika ist der jüngste Ebola-Ausbruch besonders schwer einzudämmen. Einer der Gründe: Für den Bundibugyo-Typ gibt es bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie.














