Susan Saint James stirbt mit 80 Jahren
Die US-Schauspielerin Susan Saint James ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Sie wurde vor allem durch die Kultserie «Kate & Allie» bekannt.

Die US-Schauspielerin Susan Saint James ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Bekannt wurde sie vor allem durch die Fernsehserien «Kate & Allie» und «McMillan & Wife».
Saint James starb am Montag, 26. Oktober, nach einer Bauchspeicheldrüsenkrebsdiagnose, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Ein Vertreter der Schauspielerin bestätigte ihren Tod gegenüber dem Magazin «People».
Nach Angaben der «New York Times» starb Saint James in einem Krankenhaus in Los Angeles. Die Krebserkrankung war demnach erst im Laufe dieses Jahres diagnostiziert worden.
Susan Saint James wurde durch «Kate & Allie» zum TV-Star
Besonders bekannt wurde Susan Saint James durch die CBS-Sitcom «Kate & Allie», die von 1984 bis 1989 lief. Darin spielte sie Kate McArdle an der Seite von Jane Curtin als Allie Lowell, berichtet «Variety».
Die Serie erzählte von zwei geschiedenen Freundinnen, die mit ihren Kindern gemeinsam in Manhattan lebten. Für ihre Darstellung erhielt Saint James zwei Emmy-Nominierungen.
Bereits 1969 gewann sie laut «Variety» einen Emmy für ihre Rolle als Peggy Maxwell in «The Name of the Game». Von 1971 bis 1976 spielte sie zudem Sally McMillan neben Rock Hudson in der erfolgreichen US-amerikanischen Krimiserie «McMillan & Wife».
Ihr Leben abseits der Kamera
Susan Saint James wurde 1946 in Los Angeles geboren und wuchs in Rockford im US-Bundesstaat Illinois auf. Neben ihren Fernsehrollen spielte sie auch in Filmen wie «Love at First Bite» und «Carbon Copy».

Abseits der Schauspielerei engagierte sich Saint James jahrzehntelang für die Special Olympics. Sie gehörte dem Vorstand der Organisation in Connecticut an und unterstützte zahlreiche Spendenaktionen, berichtet die «Los Angeles Times».
Die Organisation würdigte Saint James nach ihrem Tod für ihren Einsatz für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Die Schauspielerin hinterlässt ihren Ehemann Dick Ebersol sowie vier Kinder aus zwei Ehen, berichtet die Nachrichtenagentur AP.












