In der Eurozone hat die Wirtschaft im Frühjahr wieder Fahrt aufgenommen. Das Bruttoinlandprodukt ist um 2,0 Prozent gestiegen.
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Leere Stühle und Tische in einem Lokal. Die Coronakrise wird massive wirtschaftliche Auswirkungen haben. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bruttoinlandprodukt der Eurozone ist im zweiten Quartal um 2,0 Prozent gestiegen.
  • Damit kommt die Wirtschaft im Frühjahr wieder in Fahrt.
  • Noch im Winter belastete die Corona-Pandemie die Wirtschaft in Europa stark.

In der Eurozone hat die Wirtschaft im Frühjahr wieder Fahrt aufgenommen. Im zweiten Quartal sei das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 2,0 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach einer zweiten Schätzung mit.

Spanische Wirtschaft wächst stark

Damit wurde eine erste Schätzung für den Zeitraum April bis Juni bestätigt. Im Winterhalbjahr hatten noch Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie die Eurozone belastet.

Im ersten Quartal war die Wirtschaft um 0,3 Prozent im Quartalsvergleich geschrumpft und im Schlussquartal 2020 um 0,6 Prozent. Wenn die Wirtschaft in zwei aufeinander folgenden Quartalen schrumpft, sprechen Ökonomen von einer technischen Rezession.

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In Spanien ist die Wirtschaft wegen der Corona-Krise in den Monaten April bis Juni so stark eingebrochen wie noch nie. Foto: Joan Mateu/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Unter den vier grössten Volkswirtschaften des Währungsraums wuchs die spanische Wirtschaft besonders stark. Das BIP legte um 2,8 Prozent zu. Die italienische Wirtschaft wuchs um 2,7 Prozent, während das Wachstum der deutsche Wirtschaft mit 1,5 Prozent und der französischen Wirtschaft mit 0,9 Prozent schwächer ausfiel.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist die Wirtschaft der Eurozone im zweiten Quartal um 13,6 Prozent gewachsen. In einer ersten Schätzung waren noch 13,7 Prozent ermittelt worden. Das zweite Quartal des Vorjahres war stark durch die Corona-Krise belastet worden.

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