Guy Parmelin startet Nati-Challenge: «Macht es wie ich»
Bundespräsident Guy Parmelin wird zum Influencer: Auf Instagram ruft er zur Nati-Challenge auf. Auslöser war sein viraler Käppli-Moment.

Das Wichtigste in Kürze
- Parmelin machte mit einer roten Kappe einen Trump-Seitenhieb beim Nati-Spiel.
- Jetzt ruft der Bundespräsident Fans per Instagram zur Nati-Challenge auf.
- Sein Aufruf löst viel Lob aus, stösst aber auch auf Kritik in den Kommentaren.
Bundespräsident Guy Parmelin stahl der Schweizer Nati beim Sechzehntelfinal gegen Algerien die Show.
Im Publikum trug er eine rote Kappe mit der Aufschrift «Switzerland great since 1291». Eine klare Anspielung auf Donald Trumps «Make America Great Again»-Mütze.
Auf Social Media erhielt er für seinen Seitenhieb viel Lob. Mehrere User fragten den Bundespräsidenten an, wo es die Kappe zu kaufen gibt.

Sein viraler Moment entging wohl auch dem Bundespräsidenten nicht – und das trotz Verhandlungs-Stress mit den USA.
Auf Instagram ruft Guy Parmelin jetzt nämlich zur «Nati-Challenge» auf und schreibt: «Macht es wie ich.»
Bundespräsident wird zum Influencer
Denn heute Abend trifft die Nati im kanadischen Vancouver auf Kolumbien. Um 22 Uhr ist Anpfiff.
Parmelin lädt zur Instagram-Challenge wie folgt ein: «Macht es beim WM-Achtelfinale gegen Kolumbien wie ich hier in Mexiko: Tragt etwas Rot-Weisses und postet es mit #NatiChallenge.»
Und: «Lasst uns gemeinsam der 12. Mann sein.»
Auf dem Foto trägt der SVP-Magistrat sein rotes Käppli, das inzwischen Kult-Status erreicht hat.
Doch statt Anzug trägt er beim im Mexiko aufgenommenen Schnappschuss ein Trikot der Nati. Beide Daumen hält er hoch – und schreibt: «Hopp Schwiiz.»
Mehr Swissness geht nicht!
Fans feiern Guy Parmelin für Challenge
Den Fans des Bundespräsidenten gefällt's. Nicht nur drücken sie auf Like, sondern hinterlassen auch jede Menge Schweizerfahnen-Emojis. «OUR GUY», schreibt ein Fan mit der bewussten Doppeldeutigkeit.
Doch es gibt auch Kritik. «Widerlich, wenn sich Schweizer Politiker bei Sportlern und Fans anbiedern», kommentiert einer.















