EU

EU zieht Start für neue Satellitengeneration von Galileo-Navigationssystem vor

AFP
AFP

Belgien,

Die EU zieht den Starttermin für eine neue Generation von Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo vor.

Animation von Galileo
Animation von Galileo - ESA/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Breton kündigt ersten Satellitenstart für 2024 an.

Wie der für Raumfahrt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton am Dienstag ankündigte, wird es «einen ersten Start im Jahr 2024 geben». Dies ist rund ein Jahr früher als geplant.

Im Mai 2018 hatte die EU-Kommission eine Ausschreibung für den Erwerb von vier Satelliten der nächsten Generation veröffentlicht. Sie sollten demnach «fortschrittliche Eigenschaften» aufweisen, «um die Kontinuität der Galileo-Konstellation in den Jahren 2025 bis 2026 sicherzustellen».

«Wir dürfen keine Zeit mit den Technologien der Vergangenheit verlieren, denn wir müssen Europa in die nächsten technologischen Wettrennen führen», sagte der Franzose Breton bei der 13. europäischen Raumfahrtkonferenz. Offiziell werde die Entscheidung «bis Ende des Monats bekannt gegeben».

Galileo ist eines der zentralen EU-Projekte im Raumfahrtbereich. Seine bisher 26 Satelliten liefern weltweit Positionsdaten alternativ zum US-System GPS, dem russischen Glosnass oder dem chinesischen Beidou. Von den 13,2 Milliarden Euro, die in der EU bis 2027 für Raumfahrt vorgesehen sind, entfallen acht Milliarden auf Galileo. Weitere 4,8 Milliarden Euro sind für das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus reserviert.

Obwohl das europäische Budget damit eigentlich ausgeschöpft ist, will Breton, dass die EU auch in die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeitsinternet via Satellit einsteigt. Damit sollten Lücken bei der Versorgung mit schnellem Internet auf dem Kontinent geschlossen werden, sagte er.

Breton will erreichen, dass die EU-Kommission noch in diesem Jahr einen entsprechenden Vorschlag vorlegt. Eine Machbarkeitsstudie für das Projekt wurde Ende Dezember vergeben. Angaben zur Finanzierung des Vorhabens machte Breton nicht.

Kommentare

Weiterlesen

x
221 Interaktionen
Verboten!
Salt
188 Interaktionen
«Untergejubelt»

MEHR IN NEWS

Rega
10 Interaktionen
Immer mehr
Corona
15 Interaktionen
In der Schweiz
Moretti
Rechtsexperte

MEHR EU

Hammergruppe
2 Interaktionen
Brüssel
EU USA
2 Interaktionen
Brüssel
EU
21 Interaktionen
Brüssel
Airbnb
5 Interaktionen
Brüssel

MEHR AUS BELGIEN

5 Interaktionen
Brüssel
nuuk
5 Interaktionen
Brüssel
Von der Leyen
12 Interaktionen
Brüssel
Kommissar
14 Interaktionen
Brüssel