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    EU-Staaten: Neue Bearbeitungsgebühr für billige Online-Ware

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Im Kampf gegen die massenhafte Einfuhr von Billigprodukten in die EU soll eine Bearbeitungsgebühr für kleine Pakete fällig werden. Ab 1. November soll die neue Abgabe für im Internet bestellte und in die EU eingeführte Produkte gelten und von den nationalen Behörden erhoben werden, wie die EU-Mitgliedstaaten mitteilten. Darauf hatten sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Länder im März verständigt. Das Parlament muss nun noch formell zustimmen, damit dies in Kraft treten kann.

    Pakete
    Billige Online-Ware in kleinen Paketen soll eine neue Bearbeitungsgebühr erhalten. (Symbolbild) - keystone

    Die EU-Kommission muss noch die Höhe der Gebühr festlegen. Für die Zahlung sind nach Angaben der EU-Staaten die Online-Handelsplattformen zuständig – nicht etwa die Endverbraucher in Europa.

    Die neuen Regeln dürften etwa Online-Händler wie Shein, Temu, AliExpress oder auch Amazon betreffen. Die Abgabe soll die steigenden Kosten durch die wachsende Zahl kleiner Sendungen aus dem Online-Handel decken, etwa die Sichtung und Kontrolle bei der Einfuhr.

    Im Jahr 2025 wickelten die europäischen Zollämter nach Angaben der EU-Staaten rund sechs Milliarden Pakete von Onlinehändlern ab. 90 Prozent davon seien aus China in die EU gelangt.

    Seit Juli wird unabhängig davon auch auf günstige Waren aus dem Ausland Zoll fällig. Pro Warengruppe in der Sendung werden pauschal drei Euro berechnet. Dafür sind eigentlich die Verkäufer oder Importeure verantwortlich. Manche Händler reichen die Zollpauschale aber an Verbraucher weiter, die nun mehr zahlen müssen.

    Europaweite Daten, wie sich die Paketzahlen seitdem verändert haben, liegen noch nicht vor. In Frankreich sank die Einfuhr kleiner Pakete seit Juli um bis zu 40 Prozent, wie das französische Wirtschaftsministerium Ende August mitteilte.

    Die neue Bearbeitungsgebühr, die nun von den EU-Staaten bestätigt wurde, ist Teil einer grösseren Zollreform. Weitere Massnahmen sollen dafür sorgen, den globalen Handel zu erleichtern, Zölle effizienter zu erheben und die Kontrollen von nicht konformen, gefährlichen oder unsicheren Waren zu verschärfen, wie die EU-Länder mitteilten. Unter anderem entsteht eine neue EU-Zollbehörde, die 2027 in Lille ihre Arbeit aufnehmen soll.

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    Kommentare

    User #1447 (nicht angemeldet)

    Ja jetzt mal schauen wie Unabhängig die Schweiz ist. Also liebe Regierung es wird nicht übernommen was die EU macht danke. Wenn es die Schweiz übernimmt, was ist denn los mit der Schweiz? Ist unser Recht in etwa nicht mehr unser Recht sondern das ausländische Recht wird in der Schweiz ausgeübt? Bei wem es immer noch nicht klingelt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    User #5709 (nicht angemeldet)

    Das Ende ist bald da...eu=Europas Unglück...

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    Viola Amherd
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    Schädlich?
    werbung
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    Auch bei Promis

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