EU

EU führt neue Bearbeitungsgebühr für billige Online-Ware ein

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Belgien,

Die EU führt zusätzlich zur neuen Zollgebühr eine Bearbeitungsgebühr für kleine Pakete aus Drittstaaten ein. Damit sollen die steigenden Kosten gedeckt werden.

päckli
Die EU geht gegen die Päckli-Flut vor. - KEYSTONE/DPA/SEBASTIAN KAHNERT

Das Wichtigste in Kürze

  • Die EU erhebt ab November eine Gebühr für kleine Pakete aus Drittstaaten.
  • Damit sollen die durch billige Online-Produkte verursachten Kosten gedeckt werden.
  • Ab Juli sind Einfuhren ab 150 Euro nicht mehr zollfrei.

Im Kampf gegen die Flut kleiner Pakete aus Onlinekäufen aus Drittstaaten führt die EU eine neue Bearbeitungsgebühr ein. Ab 1. November soll die neue Abgabe für jedes im Internet bestellte und in die EU eingeführte Produkt gelten.

Die Gebühr soll von den nationalen Behörden erhoben werden. Darauf einigten sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Länder in Brüssel, wie beide mitteilten.

eu
Die EU geht gegen die Einfuhr von Billig-Produkten vor. - keystone

Die Höhe der Gebühr muss noch von der EU-Kommission festgelegt werden. Mit der Abgabe sollen die steigenden Kosten durch die wachsende Zahl kleiner Sendungen aus dem Online-Handel gedeckt werden – etwa die Sichtung und Kontrolle bei der Einfuhr.

Bestellst du billige Ware online?

Die Bearbeitungsgebühr kommt zusätzlich zu geplanten neuen Zollgebühren. Zwar können Pakete mit einem Wert von bis zu 150 Euro bislang zollfrei in die Staatengemeinschaft eingeführt werden. Um unerwünschten Billigimporten etwas entgegenzusetzen, gilt jedoch ab Juli für jedes Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro eine Abgabe in Höhe von drei Euro.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #6011 (nicht angemeldet)

Es ist eben oftmals keine Billigware sondern hier viel teuerer verkaufte Ware. Ist ja auch Verständlich, weil Steuern, Zins, Arbeit usw. auch bezahlt werden müssen. Nicht aber alle können sich das leisten, weil das Preis-Leistungsverhältnis in vielen Bereichen in der Schweiz nicht mehr im Gleichgewicht sind wie bei den Mietzinsen. Hier werden wenige Reiche noch viel Reicher und die Bevölkerung leidet und der Gier und muss aufgrund dessen ihr Leben einschränken, weil andere den Rachen nicht voll genug bekommen. Für alles schaffen sie Gesetze und Verbote und Vorschriften hier hingegen wird nichts unternommen, wie als könne man nichts unternehmen. Immer gegen den kleinen Bürger und für den grossen Mann.

User #7638 (nicht angemeldet)

Hoi, Mein Arbeitgeber will das so....

Weiterlesen

Pakete
7 Interaktionen
Reform der Zollunion
Shopping Livigno Uhr
5 Interaktionen
Geld sparen
Shein
37 Interaktionen
Shein und Temu

MEHR IN NEWS

2 Interaktionen
Bern
Pensionskasse
2 Interaktionen
Zürich
Abschiebung
Brüssel/Kabul

MEHR EU

4 Interaktionen
Brüssel
Gaza
6 Interaktionen
Brüssel
Klima
3 Interaktionen
Brüssel

MEHR AUS BELGIEN

Polizeieinsatz
Brüssel
Kinder
7 Interaktionen
Brüssel
bern-belp
5 Interaktionen
Kleine Airports
80 Interaktionen
Brüssel