Weniger heizen, weniger Beleuchtung und keine Weihnachtslichter: Die Swiss Retail Federation hat 37 Massnahmen beschlossen, um Energie zu sparen.
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Eine Frau betrachtet Schuhe in einem Schaufenster eines Geschäfts an der Bahnhofstrasse in Zürich. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Swiss Retail Federation will in den Wintermonaten mit 37 Massnahmen Energie sparen.
  • Dazu zählen etwa tiefere Temperaturen, weniger Beleuchtung und keine Weihnachtslichter.

Im Warenhaus, beim Metzger und in den Drogerien wird es diesen Winter kühler sein. Die Swiss Retail Federation empfiehlt allen Detailhandelsgeschäften Massnahmen, um Energie zu sparen.

Dazu zählt etwa die Senkung der Raumtemperaturen auf 18 bis19 Grad. Das dürfte die Kundschaft kaum spüren, wohl aber das Personal, teilte der Verband des Detailhandels am Freitag weiter mit.

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Eine Frau schaut sich im Berner Einkaufszentrum Loeb Kleider an. Um Energie zu sparen, soll die Raumtemperatur in Geschäften gesenkt werden. - keystone

«Wir alle wollen dazu beitragen, dass es im Winter nicht zu Verbrauchseinschränkungen oder Kontingentierungen kommt. Beides würde die Unternehmen, aber auch die Bevölkerung, hart treffen.» So Dagmar Jenni, Direktorin der Swiss Retail Federation, in der Mitteilung zitiert.

Energie sparen mit Rücksicht auf Personal

Insgesamt wurden 37 Massnahmen beschlossen, um weniger Energie zu verbrauchen. Sie betreffen die Raumtemperaturen, den Umgang mit Kühlgeräten, die Drosselung von Lüftungen und die Reduktion der Beleuchtungen.

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Passanten gehen abends nach Ladenschluss durch die von der Beleuchtung von Schaufenstern erhellte Bahnhofstrasse in Zürich. - keystone

So sollen die Schaufenster ausserhalb der Öffnungszeiten nicht mehr beleuchtet und es soll auf elektrisch betriebene Weihnachtsdekoration verzichtet werden. Auch bei der Helligkeit der Innenbeleuchtung soll so weit wie möglich reduziert werden.

Allerdings gelte es, die Gesundheitsvorschriften für das Personal einzuhalten, hielt der Verband fest. Sparpotentiale will der Detailhandel demnach auch beim Warmwasserverbrauch, alternativen Energieträgern und dem Energiesparen bei nicht-kritischer Infrastruktur nutzen.

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