USA setzen bei der Kriegsführung der Zukunft auf Elon Musk

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Elon Musk und Palmer Luckey sollen für die USA die Kriegsführung der Zukunft erforschen. Das Pentagon erwartet Ergebnisse binnen 120 Tagen.

    elon musk usa
    Tech-Milliardär Elon Musk soll die USA auf künftige Schlachtfelder vorbereiten. Binnen 120 Tagen soll ein Forschungsprojekt Ergebnisse liefern. - keystone

    Tech-Milliardär Elon Musk soll die Kriegsführung der USA mitgestalten, wie das «SRF» im Zusammenhang mit einem neuen Pentagon-Projekt berichtet. Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte ein Forschungsprojekt an, das Musk gemeinsam mit dem Anduril-Gründer Palmer Luckey anführen soll.

    Ergebnisse erwartet Hegseth laut dem «Tagesspiegel» binnen 120 Tagen, wobei auch autonome Waffen ein Thema sein sollen. Autonome Waffen, die ohne direktes menschliches Eingreifen aktiv werden und etwa Angriffe ausführen können, gelten als hochumstritten.

    Findest du es richtig, dass Elon Musk das Pentagon bei der Kriegsführung der Zukunft berät?

    Gemeinsam mit dem US-Politiker Newt Gingrich sollen Musk und Luckey im «Project Meridian» die Kriegführung der Zukunft erforschen, schreibt «heise». Die Gruppe soll laut Hegseth Waffen und Technologien identifizieren, welche die Streitkräfte für künftige Schlachtfelder benötigen.

    Neues Kommando für autonome Systeme

    Zur Verankerung der Technologien kündigte Hegseth ein eigenes Vier-Sterne-Kommando für autonome und robotergestützte Einheiten an, berichtet das «SRF». Ausserdem streicht das Ministerium dem Bericht zufolge 20 Prozent der Spitzenposten und plant autarke Stützpunkte.

    Laut dem «Tagesspiegel» sagte Hegseth, man müsse vorausschauend handeln, um die Überlegenheit der USA auf dem Schlachtfeld zu sichern. Dabei sprach er auch den Einsatz von Waffensystemen und Künstlicher Intelligenz an, die ohne direktes menschliches Eingreifen agieren.

    Als unabhängige Berater lassen sich Musk und Luckey laut «heise» nicht einstufen, weil beide Geschäfte mit dem Pentagon machen. Bereits zu Jahresbeginn kündigte Hegseth an, den KI-Chatbot Grok von Musks Firma in die Pentagon-Systeme einzubinden.

    Streit um KI-Einsätze in den USA

    Zugespitzt hatte sich die Debatte, als sich Anthropic laut dem «SRF» weigerte, Technologie für Massenüberwachung und autonome Tötungswaffen freizugeben.

    Pete Hegseth usa
    Pentagon-Chef Hegseth holt Elon Musk für die USA ins Boot. Gemeinsam mit Luckey soll er erforschen, wie Kriege künftig geführt werden. - keystone

    Das Verteidigungsministerium der USA beharrte demnach auf dem Recht zu jedem legalen Einsatz und erklärte Anthropic zum Lieferkettenrisiko.

    Musk selbst forciert bei Tesla die Serienproduktion des humanoiden Roboters «Optimus» und treibt das Sprachmodell Grok voran. Per KI angetriebene Roboter gelten dem Bericht zufolge seit Langem als Schreckensszenario künftiger Schlachtfelder.

    Kommentare

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Ja der hat sich Strategie und Taktik an West Point gestudet!

    User #4066 (nicht angemeldet)

    BlaBlaBla würde Dracula bei Rotstift und roter Umrandung jetzt sagen🙄🙄🙄

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