Die deutschen Winzerinnen und Winzer rechnen trotz der vielen Niederschläge in diesem Jahr mit insgesamt «guten Weinqualitäten».
Winzer Manuel Wöhrle in Mundelsheim Anfang Oktober 2021
Winzer Manuel Wöhrle in Mundelsheim Anfang Oktober 2021 - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Erntemenge leicht unter langjährigem Durchschnitt.

Die geschätzte Erntemenge werde mit 8,7 Millionen Hektolitern nur leicht unter dem langjährigen Mittel liegen, erklärte das Deutsche Weininstitut (DWI) am Donnerstag. Die Weinlese habe «relativ spät» eingesetzt - das habe aber den Vorteil, dass die Aromen in den Beeren während der warmen Herbsttage und kühlen Nächte «besonders gut ausgeprägt werden konnten».

Entsprechend «fruchtbetont» seien die 2021er Weine, erklärte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. «Sie fallen zudem deutlich schlanker aus als in den letzten sehr warmen Jahren und bringen eine frische, animierende Fruchtsäure mit.»

Die Erträge seien regional sehr unterschiedlich - die Erntemengen in den 13 Weinbaugebieten reichten von extrem gering bis ausserordentlich gut, erklärte das DWI. Die Winzerinnen und Winzer an der von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Ahr hätten dank grosser Hilfsbereitschaft und Solidarität eine gute Ernte einbringen können.