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Deutsche Wirtschaft wächst laut Prognose – aber unter EU-Schnitt

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Die deutsche Wirtschaft wird 2026 laut EU-Kommission an Fahrt gewinnen, bleibt aber unter dem EU-Schnitt.

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Die deutsche Wirtschaft soll laut Prognose wieder wachsen. (Symbolbild) - dpa

Die deutsche Wirtschaft wird nach der Herbstprognose der Europäischen Kommission im kommenden Jahr deutlich an Fahrt aufnehmen, aber dennoch knapp unter dem EU-Schnitt bleiben. Wie aus in Brüssel vorgestellten Zahlen hervorgeht, rechnen Konjunkturexperten für die Bundesrepublik 2026 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,2 Prozent.

Im EU-Schnitt wird ein Plus von 1,4 Prozent erwartet, in den Staaten mit der Gemeinschaftswährung Euro ein durchschnittliches Plus in Höhe von 1,2 Prozent. Insgesamt fällt die Prognose freundlicher aus als noch im Frühjahr. So wurde im Mai für Deutschland in diesem Jahr eine Stagnation der Wirtschaft vorhergesagt und für 2026 ein BIP-Wachstum um 1,1 Prozent.

Aufwärtskorrektur: Positive Aussichten für die Zukunft

Für 2025 rechnet die EU-Kommission nun mit einem leichten Wachstum um 0,2 Prozent. Für die gesamte EU korrigierte die Kommission die Werte ebenfalls leicht nach oben. Aktuelle Unternehmensindikatoren und Umfragedaten deuteten auf eine anhaltend positive Dynamik in den kommenden Quartalen hin, teilte die Kommission zu dem Ausblick mit.

Auch wenn das weltwirtschaftliche Umfeld schwierig bleibe, stützten ein robuster Arbeitsmarkt, steigende Kaufkraft und günstige Finanzierungsbedingungen ein moderates Wirtschaftswachstum. Nationale Sparmassnahmen in Mitgliedstaaten könnten durch EU-Mittel teilweise ausgeglichen werden.

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Kommentare

User #4557 (nicht angemeldet)

Das ist völliger Blödsinn. Deutschlands Ökonomen prognostizieren seit 3 Jahren ein leichtes Wachstum und am Ende steht ein Minus ins Haus. Reines Wunschdenken! Wenn überhaupt etwas wächst sind es die Schulden.

User #2460 (nicht angemeldet)

Irland und Polen sind dieses Jahr die EU Turbos. D und F fahren weiter im Schneckentempo. Selber schuld. In D und F sind die vielen Probleme, seit 2015, hausgemacht. Hehehe. LOL.

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