Deutsche Regierung schlägt neuen «Wirtschaftsweisen» vor
Der österreichische Ökonom Gabriel Felbermayr soll auf die kürzlich freigewordene Position im Rat der «Wirtschaftsweisen» in Deutschland rücken.

Diesen Personalvorschlag beschloss das deutsche Kabinett in Berlin. Felbermayr soll für die Amtsperiode bis zum 28. Februar 2031 berufen werden.
Der Sachverständigenrat ist Deutschlands wichtigstes Beratungsgremium für Wirtschaftspolitik. Vorschlagsrecht für seine Besetzung hat die Regierung, berufen werden die Mitglieder vom Bundespräsidenten, dem deutschen Staatsoberhaupt.
Felbermayr sei ein «ausgewiesener Experte für Handelspolitik, Geoökonomie und Europäische Integration», teilte das Wirtschaftsministerium mit. Er ist seit 2021 Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung und war zuvor Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft.
Der Posten im Sachverständigenrat war kurzfristig freigeworden, weil die Regierung das Mandat von Ökonomin Ulrike Malmendier nach nur dreieinhalbjähriger Amtszeit auslaufen liess. Normalerweise sind die «Wirtschaftsweisen» für fünf Jahre berufen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche dankte Malmendier «für ihren ausserordentlichen Einsatz».














