Das produzierende Gewerbe in Deutschland leidet unter Corona-Folgen und dem Ukraine-Krieg. Im März hatte es einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen.
Dortmund
Ein Containerterminal im deutschen Dortmund. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Produktion im deutschen Produzierenden Gewerbe ist im März um 3,9 Prozent gesunken.
  • Einen stärkeren Rückgang innerhalb eines Monats gab es zuletzt inmitten der Corona-Krise.

Die deutsche Industrie leidet unter den Folgen des Ukraine-Kriegs und der Corona-Pandemie: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden sank die Produktion im Produzierenden Gewerbe im März um 3,9 Prozent verglichen mit Februar und um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Einen stärkeren Rückgang innerhalb eines Monats gab es zuletzt inmitten der Corona-Krise im April 2020 mit minus 18,1 Prozent.

«Infolge anhaltender Einschränkungen durch die Corona-Krise und des Kriegs in der Ukraine haben viele Unternehmen wegen gestörter Lieferketten nach wie vor Probleme beim Abarbeiten ihrer Aufträge», fasste das Statistikamt am Freitag die Lage zusammen. Mit Bezug auf das Münchner Ifo-Institut hiess es, dass im März gut 80 Prozent der befragten Industrieunternehmen über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen klagten.

Mehr zum Thema:

Ukraine Krieg Coronavirus Krieg